Auf Distanz zu "Rechten"

Erstmals wurden beim Kameradschaftsverein Hellefeld-Visbeck langjährige Mitglieder ausgezeichnet.

An der diesjährigen Generalversammlung des Kameradschaftsverein Hellefeld-Visbeck nahmen zur Freude des Vorstendes ungewöhnlich viele Kameraden teil. So konnten die geplanten Satzungsänderungen und Vorstandswahlen ordentlich durchgeführt werden.

Den Vorsitzenden Heinz-Willi Peetz, dessen Stellvertreter Max Gülcher, Kassenwart Ludger Becker sowie die Fähnriche Günter Kampmann und Wilhelm Luges wurde das Vertrauen ausgesprochen und sie sind einstimmig für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt worden.

Die vom Vorstand vorgeschlagen Änderungen der Satzung wurden einstimmig angenommen. Besonders die Hinzufügung eines Satzes, der den Kameradschaftsverein ausdrücklich auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung der BRD fixiert und somit eine Distanz zu den "Rechten" Kameradschaften schafft, wurde nach eifriger Diskussion beschlossen.

Erstmals langjährige Mitglieder geehrt

Erstmals wurden langjährige Mitglieder geehrt. Dies waren für 25-jährige Mitgliedschaft immerhin 25 Kameraden. Ehrenmitglied Albrecht Bienstein erhielt sogar für seine 50-jährige Zugehörigkeit, wovon er allein 25 Jahre im Hauptvorstand tätig war, eine Urkunde mit der dazu gehörigen Anstecknadel.

Für 2012 ist eine Fahrt nach Bad Neuenahr- Ahrweiler zum ehemaligen Regierungsbunker beschlossen worden. Ein Termin hierfür muss noch gesucht werden, Interessierte können sich aber bereits bei den Vorstandsmitgliedern Heinz-Willi Peetz (Tel.: 02934/779833) in Hellefeld, Bertin Feische (Tel.: 02934/779030) in Visbeck und Werner Heinemann (Tel.: 0171/4773494) in Sundern vorab anmelden.

Die Fahrt zu einem Konzert des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Dortmund (18.2), Münster (25.2.), Oberhausen (26.2.) oder Köln (2.3.) wurde zurückgestellt. Wer allerdings privat dorthin möchte, kann bei Werner Heinemann, Tel.: 0171/4773494, verbilligte Karten bestellen und sich Informationen hierzu holen.

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