"Echtes Highlight" zum Ende der Sommerpause

Wenn sie spielen ist auf der Bühne viel los — "Peace" in Aktion. Foto: SK

"Peace" spielen in der Molkerei — Karten nur an Abendkasse

Allendorf. (SK)

Lange haben die Fans warten müssen, doch jetzt ist die Sommerpause in der alten Molkerei vorbei. Zum Auftakt gibt es gleich einen absoluten Leckerbissen für Fans handgemachter Rock- und Bluesmusik: "Peace" mit Martin Meinschäfer treten am Samstag, 10. November, in Allendorf auf. Ganz zufällig trafen sich Anfang März 2007 vier gestandene Musiker zu einer Session. Sie spielten gute, alte Gassenhauer von Cream, T.Rex, Free, Tom Petty oder Led Zeppelin zur Eröffnung des Neheimer "Kunstwerks" und zogen die Zuschauer ad hoc mit ihrem leidenschaftlichen Spiel auf ihre Seite. Das Quartett ist seither unter dem Namen "Peace" unterwegs.

Erst diese Band-Dynamik erzeugt die kleinen Ekstasen und spontanen Improvisationen. Spielfreude, ein perfekter Sound und endlose Power stehen im Mittelpunkt.

Kein Wunder, denn hinter diesem Projekt stehen erfahrene Protagonisten wie:

Jimmy Klimsop (Voc&Bass) zweifellos eine der besten deutschen Soulstimmen & Frontman par Exellence. Martin Meinschäfer (Git&Voc.) Der einstige "Hob Goblin"- Frontmann war Gründungsmitglied des berühmten "Eisberg-Duos", das über 16 Jahre lang in Deutschland tourte und zahlreiche Preise einheimste. Jüngst überzeugte er mit dem Projekt "Rosen & Gomorrha", einem Singer-Songwriter Genie-Streich, der erstmalig die Verbindung von Film und Musik auf der Konzertbühne überzeugend in Szene setzte.

Mehrfache Preisträger zu Gast

Auch dafür gab es den deutschen Liederpreis 2004.

Udo Pipper (Git&Voc.) alter Weggefährte von Martin Meinschäfer bei "Hob Goblin". Anfang der Neunziger produzierte er seine Band "Savage World" bei "Eurythmic" Dave Stewart in London und gründete einen Musikverlag. Danach schrieb er erfolgreich für das Fachblatt Musikermagazin und schaffte es bis zum Chefredakteur.

Die wirkliche Entdeckung bei Peace ist der erst 22-jährge Drummer Marius Kubisch, der Cream und Led Zeppelin interpretiert, als hätte er schon in den Sechzigern gelebt. Neben seiner Band "Superpink" ist der "moderne Ginger Baker" das Rückrat von "Peace" und liefert den dynamischen Beat, der schon beim ersten Gig direkt in die Beine der Zuschauer schoss und das feste Fundament für die Improvisationen der Mitstreiter ist.

Einlass ist am Samstag, 10. November, ab 19.30 Uhr, der Eintritt beträgt sieben Euro (acht für Nichtmitglieder des Kulturtrichter Sundern). Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich.

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