Doppelter Grund zur Freude für Fritz Grothof in Allendorf

Ehrung und Königswürde

Fritz und Beate Grothof regieren in Allendorf.

Fritz Grothof ist seit Montag neuer Schützenkönig in Allendorf.

Einen Tag nach seiner Ehrung als 40-jähriger Jubilar besiegte er nach den Ehrenschüssen des Ehrenpräses Friedel Taprogge, König Klaus-Jürgen Honigmann und Schützenhauptmann Hans-Jürgen Merten das „sperrige Federvieh“ in seinem vierten Anlauf nun endlich mit dem 60. Schuss.

Der 59-jährige Werkzeugmacher der Firma SKS in Sundern blieb damit seiner Familie treu, die schon vor Jahren zwei Könige im „Titularstädtchen“ hervorgebracht hat. Zur Königin nahm er seine Ehefrau Beate (53), die als Exportkauffrau tätig ist. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Tochter Julia auch die Freunde des SGV, in deren Reihen Fritz Grothof zum Vorstand gehört.

Im sonnigen Festzug wurde das schmucke Paar mit den 25 Hofstaatpaaren von ihrem Haus „An der Steinert 15“ abgeholt und vielumjubelt zur Halle geleitet, wo sie von den Musikkapellen empfangen wurden. Von den Nachbarn war zu hören, daß die Straße „An der Steinert“ demnächst in „Königstraße“ umbenannt werden solle, weil mit Fritz Grothof nun schon der siebte König regiere. Im Kampf um den Titel des Geckkönigs gaben sich zunächst die Jungschützen Philipp Nolte und Daniel Cramer die Flinte in die Hand, bis Daniel Cramer mit dem 59. Schuss siegte. Umringt von der Jugendkompanie wurde der 19-Jährige nachmittags im Festzug in einer Badewanne als Tribut gegen die Hitze durchs Dorf geleitet.

Durch das Spalier der „Pinkladys“ zog dann das Königspaar mit großem Gefolge in die Halle, wo Hauptmann Hans-Jürgen Merten die neuen Regenten hochleben ließ. Gleichzeitig gab er bekannt, daß die Sammlung für den sozialen Zweck 1500 Euro erbrachte hatte. Mit dem Musikverein Beckum wurde es dann in der überfüllten Halle „noch eine lange Nacht“.

Nach dem spontanem Beifall, den die Musiker aus Beckum für ihre 20-jährige Festbegleitung und die Uraufführung des von Julian Kusche geschriebenen „Allendorfer Schützenmarsch“ erhielten, rückte Hauptmann Hans-Jürgen Merten am Stangenabend die Jubilare in den Mittelpunkt des Superfestes. Zu den Geehrten gehörten Wilfried Ackerschott, Franz Klute, Udo Ernst, Alfred Freiburg, Fritz Grothof, Hermann Peters, Klaus Schröder, Wolfgang Steinhoff und Wolfgang Wagner, die vor 40 Jahren in die Bruderschaft eintraten.

70 treue Jahre im Verein

Als Goldjubilare wurden Friedhelm Bläsing, Reinhold Ruhrmann und Hermann-Josef Schulte-Stracke geehrt. Für ihre 60-jährige Schützentreue wurden Anton Freiburg-Pott, Wilhelm Hagemeister, Josef Hansknecht, Franz Becker und Walter Bierhoff ausgezeichnet und der Orden für 65 Schützenjahre ging an Bernhard Cramer und Helmut Gorny. Werner Rüther brachte es sogar als ältester Jubilar auf 70 Vereinsjahre. Blumen hielt der Vorstand auch für die Jubelkönigspaare Franz-Karl und Ursula Schulte von 1988, Hans-Albert und Edith Berghoff-Flüel von 1973 und für die Goldkönigin Pauline Merten bereit, der ihr Sohn Hauptmann Hansjürgen Merten besonders gern und herzlich gratulierte.

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