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Einfacher zur Ausbildung

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Vertreter von Stadt, Bürgerstiftung und Berufsbildungsakademie der Volkshochschule gaben mit ihrer Unterschrift den Startschuss für den 'Ausbildungsatlas'.  Foto: Ute Bosen
Vertreter von Stadt, Bürgerstiftung und Berufsbildungsakademie der Volkshochschule gaben mit ihrer Unterschrift den Startschuss für den 'Ausbildungsatlas'. Foto: Ute Bosen

Stadt, Bürgerstiftung und Berufsbildungsakademie der Volkshochschulen im HSK gaben jetzt den Startschuss für den "Ausbildungsatlas Sundern". Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sollen in Zukunft auf einer Internetplattform für sie interessante Ausbildungsplatzangebote oder Praktika im Stadtgebiet schnell und einfach finden.

Gespräche mit ortsansässigen Unternehmen und vor allem die Podiumsdiskussion mit Oberstufenschülern des Gymnasiums in der vergangenen Woche, machten deutlich wie groß der Bedarf an Informationen hinsichtlich der beruflichen Chancen in Sundern ist. "Als Herr Vielhaber von der Firma Lübke & Vogt erzählte welche Berufe bei ihnen zur Ausbildung stehen, gab es in den Reihen der Schüler viele erstaunte Gesichter", erinnerte sich Bürgermeister Detlef Lins. Im digitalen Ausbildungsatlas können sie in Zukunft mit wenigen Klicks Unternehmen nach geeigneten Stellen durchsuchen", erklärt Dietmar Becker von "Die Becker Werbeagentur". Er ist verantwortlich für die technische Ausführung der Internetseite.

Doch nicht nur die Schüler profitieren, auch für die Firmen ergeben sich unübersehbare Vorteile. Im Hinblick auf den demografischen Wandel wird es für sie immer wichtiger junge Leute an sich zu binden. Mit der Präsentation im Ausbildungsatlas können sie den jungen Menschen die Attraktivität und die Aufstiegsmöglichkeiten in ihrem Betrieb darlegen.

Wirtschaftsstandort Sundern stärken

Mit einfachen Schritten lässt sich ihr Bedarf an neuen Auszubildenden oder Praktikanten eingeben oder wieder entfernen, wenn sie die geeigneten Bewerber gefunden haben. Bereits Ausgebildete oder Studierte können an den Wirtschaftsstandort Sundern zurückgewonnen werden. Firmenbezogene Aktionen, wie ein Tag der offenen Tür oder ein Girls-Day können ebenso auf der Seite eingestellt werden. Der Atlas soll Leben, so Becker. Links auf die ausgewiesenen Berufe führen die jungen Leute direkt zu weiteren Informationen. Die Kosten übernimmt die Bürgerstiftung Sundern. "Die gestellte Aufgabe können wir gut unterstützen", merkt Norbert Runde vom Vorstand an. "Ein Schwerpunkt unserer Bürgerstiftung ist die Unterstützung der Ausbildung junger Menschen", fügt Friedhelm Wolf hinzu.

Ab Mitte Januar startet die neue Seite unter www.ausbildungsatlas-sundern.de im Netz. Bis dahin soll die Plattform mit möglichst allen Unternehmen aus Sundern bestückt sein. Die Einzelnen Firmen werden in Kürze von den zuständigen Stellen angeschrieben werden.

Interessierte Unternehmen können sich aber auch jetzt schon informieren und ihre Bereitschaft erklären am Projekt teilzunehmen. Hierzu steht Hubertus Becker von der Berufsbildungsakademie der Volkshochschulen im HSK e.V. für Rückfragen zur Verfügung, Tel.: 02933/9099789 oder becker@bba-hsk.de.

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