„Matinee“ voller Premieren

Gartenkonzerte bieten „nie Gehörtes“ und neue Stätten

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Viele Premieren gibt es bei der „Matinee im Grünen“, die Benedikt ter Braak, Andrea Schulte-Lohgerber, Ferdi Tillmann und Jürgen ter Braak vorstellten.

Sundern.  Auf eine Veranstaltungsreihe voller Premieren dürfen sich die Fans der Gartenkonzerte freuen. Fünf Konzerte locken im Rahmen der „Matinee im Grünen“, die Familie ter Braak in Kooperation mit dem Kulturring Sundern zum fünften Mal – im dritten Jahr mit Leader-Förderung – auf die Beine stellt. Organisator Benedikt ter Braak hat diesmal die traditionelle Mischung aus Gesang, Jazz, Kammermusik und einem „besonderen Konzert“ um ein neues Genre erweitert –nicht die einzige Neuerung in diesem Jahr

Los geht es am Sonntag, 7. Juli, mit dem „besonderen Konzert“ im Garten der Familie Klute (Am Rehberg 49 in Stockum). Das "Chronatic Quartet" bringt noch nie Gehörtes“ auf die Gartenbühne: Da mischen sich zum Beispiel Vivaldi, James Bond, Mission Impossible und ein bisschen Bach – herauskommt eine Klassik-Pop-Cross-over-Mischung, wie Benedikt ter Braak berichtet, der seit 2018 in dem Ensemble als Pianist dabei ist. Die vier Musiker (Geige, Klavier, Bass und Schlagzeug) kombinieren alle möglichen Stile miteinander und bauen Brücken, wo üblicherweise Barrieren den Weg versperren. „Es ist auch das erste Mal, dass wir bei den Gartenkonzerten ein Schlagzeug dabei haben.“

Jazztime heißt es am Sonntag, 14. Juli, im Garten der Familie Buchholzki (Hoolweg 22 in Langscheid). Die Musik von „Cinnamon Pool“ bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Jazz und Singer/Songwriter. Die drei Musiker (Gesang, Gitarre und Trompete/Flügelhorn) „spielen Jazz für Leute, die keinen Jazz mögen“, sagt ter Braak. „Es kommt aus dem Jazz, bricht aber mit den Konventionen. Es wird sehr emotional, sehr intim, sehr klar.“

"Matinee im Grünen" macht Sommerpause

Während der erste Teil der Gartenkonzerte vor der Sommerpause sehr „modernlastig“ sind, geht es nach der Sommerpause klassischer weiter. Kammermusik erklingt am Sonntag, 1. September, im Garten der Familie König (Hellefelder Straße 16 in Hellefeld). Erstmals ist damit Hellefeld Gastgeber eines Gartenkonzerts. Das Konzert von Maren Rothfritz und Cornelia Briese „könnte auch als besonderes Konzert durchgehen“, sagt Benedikt ter Braak, Denn die Kombination von Bratsche und Cello hat es bei der „Matinee im Grünen“ auch noch nie gegeben. Dabei wird es auch international: Die Bratschistin lebt und arbeitet in New York und kommt zu einem Besuch nach Deutschland. 

Französisches Flair gibt es beim vierten Gartenkonzert Wo so sonst Operetten erklangen, hört man diesmal Chansons. „Savoir vivre“ könnte das Motto am Sonntag, 8. September, bei der Kreativtischlerei Allhoff (Kasbergweg 7 in Langenholthausen, auch heißen. Es wird sich um Paris drehen, um Kurt Weill, Zara Leander und ein bisschen um Edith Piaf. Sebastian Bente (Gesang) und Sophie Sczepanek (Klavier) lassen „Chanson und Lied“ erklingen. Eine doppelte Premiere: Der MK ist mit Langenholthausen erstmals dabei und auch mit den Chansons betritt man neues Terrain.

Neuland betritt man auch mit dem fünften Konzert. Bluesfrühstück heißt es am Sonntag, 15. September, im Hof Café in Sundern. „Blue Terrace“ verarbeiten bekannte und unbekannte Klassiker zu eigenwilligen und eigenständigen Interpretationen. Auch der Nachwuchs kommt wieder in den Hörgenuss klassischer Stücke. Das Kinderkonzert findet morgen in Allendorf mit Benedikt ter Braak, Ricardo Marinello und Laura Zeiger statt.

Der Eintritt zu den Konzerten (Beginn jeweils um 11.30 Uhr) ist frei.

Weitere Information zur "Matinee im Grünen" 2019 gibt es hier. 

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