Heiligenfeldkapelle erstrahlt grün-weiß

Endorfer Kapelle wird am Wochenende in den Schützenfarben angestrahlt

Die Heiligenfeldkapelle zu Endorf wird am Wochenende in den Schützenfarben grün-weiß angestrahlt.
+
Die Heiligenfeldkapelle zu Endorf wird am Wochenende in den Schützenfarben grün-weiß angestrahlt. (Für Vollbild oben rechts clicken)

Endorf - Ein Graffiti im Sauerland ist selten Kunst oder ein politisches Statement. Vielmehr ist es oft eine jugendliche Schmiererei die ohne Erlaubnis angebracht wurde und den Eigentümer und Betrachter ärgert. Doch die Botschaft, die ein unbekannter Künstler in der Nähe der Heiligenfeldkapelle auf die Straße gesprüht hat, ist nach Ansicht der Schützenbrduerschaft Endorf genauso einfach wie passend: Ein trauriger Smiley schwebt über der Jahreszahl 2020.

Das Coronavirus hat das Jahr 2020 ganz schön durcheinander gebracht und Enttäuschungen geliefert. Viele geplante Veranstaltungen, Feste oder Urlaube sind den nötigen Schutzmaßnahmen zum Opfer gefallen und mussten abgesagt werden. Dazu gehört auch das Endorfer Schützenfest vom 11. bis 13. Juli. 

Doch nicht nur die drei Tage fehlen den Endorfer Bürgern, sondern auch die komplette Vorfreude, die sich nach der Vogeltaufe, beim nachbarschaftlichen Fähnchen aufhängen und der ersten gespielten Vogelwiese einstellt. 

Um dem kommenden Wochenende trotzdem einen grün-weißen Glanz zu verleihen und den Endorfern ein wenig Schützenfestgefühl zu geben, hat sich der Veranstaltungstechniker Ralf Stoer zusammen mit dem Vorstand der Schützenbruderschaft Endorf überlegt ein Zeichen zu setzen. Unmittelbar in der Nähe des traurigen Smileys wird am Samstag- und am Sonntagabend die Heiligenfeldkapelle in den Farben des Schützenfestwesens illuminiert. 

„Ralf ist mit der Idee an uns ran getreten und wir fanden die sie toll,“ so der 1. Brudermeister Stefan Lucas. Da einige Schützen das Wochenende trotzdem gesellig nutzen würden und in kleinen Gruppen Gartenpartys veranstalteten, könne die Kapelle den Ort grün-weiß überstrahlen. Und Stefan Lucas weiter: „Nächstes Jahr feiern wir dann doppelt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare