Engelbert Zimmer weiter an IG-Spitze

Die Delegiertenversammlung der Interessengemeinschaft Sunderner Chöre fand in diesem Jahr im Pfarrheim in Westenfeld statt. Seit Bestehen der Gemeinschaft (1975) ist Engelbert Zimmer der Vorsitzende, der auch dieses Mal in seinem Amt bestätigt wurde. Seit vielen Jahren stehen ihm Niels Riemann, Brigitte Ricke und Klaus Schweitzer zur Seite.

Otto Japes, Vorsitzender des gastgebenden Kirchenchores St. Agatha Westenfeld begrüßte die 27 Delegierten aus 19 Chören. Vier Chöre waren wegen besonderer Probenverpflichtungen entschuldigt. Nach der Begrüßung eröffnete Engelbert Zimmer die Versammlung. 734 Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer pflegen den mehrstimmigen Gesang. Es wurde klar herausgestellt, dass die Laiensänger eine Bereicherung der Kulturlandschaft in der Stadt sind. Das die Sunderner Chöre, 23 an der Zahl, die von 2100 fördernden Mitglieder unterstützt werden, ein wichtiger Kulturfaktor sind, wurde im Jahrbuch 2009 deutlich. Es zeige auf, in welch vielfältiger Weise und wie häufig die Chöre im vergangenen Jahr kirchliche und weltliche Anlässe mit gestaltet haben.

"Orte wären ohne Chöre ärmer"

"Die Ortsteile wären ohne ihre Chöre ärmer. Die Chöre sind auch Repräsentant des kulturellen Lebens der Stadt. Bürgerschaftliches Engagement sehen die Chöre als selbstverständlich an", so Zimmer. Allgemein sei festzustellen, dass die Gesamtzahlen annähernd konstant geblieben sind. Wegen Sängermangel musste der Postchor Sundern seine Chortätigkeit allerdings einstellen. Durch die Auflösung der beiden Kinderchöre aus Allendorf und Endorf gibt es nur noch den Kinderchor Stockum in der Stadt. Den Chören fehlt der Nachwuchs, Sänger verlassen häufig aus Altersgründen nach Jahrzehnten ihre Chöre. Jüngere rücken kaum nach. Das Leistungsniveau hält mit Chören aus anderen Regionen aber weiter stand.

Die Chorgemeinschaft St. Martinus Hellefeld hat sich bereit erklärt das 10 Chorkonzert der IG am 31. Oktober 2010 auszurichten.

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