Entkernt und neu eingerichtet

Neue Raumkonzepte, ein neuer Ganztagsbereich im Erdgeschoss und eine energetisch sanierte Hauptschule ? die Arbeiten haben begonnen.

"Es ist die größte Investition der letzten Jahrzehnte im Schulbereich", verkündete Bürgermeister Lins bei der Vorstellung der Pläne zur Sanierung der Hauptschule. Für insgesamt 6,4 Millionen Euro wird die Schule in den nächsten Monaten komplett saniert und umgebaut.

Es sind viele kleinere Projekte in diesem Gesamtpaket, die nach und nach abgearbeitet werden sollen. Der laufende Unterricht soll dabei so wenig wie möglich belastet werden, die "staubigen" Arbeiten sollen größtenteils in den Ferien abgeschlossen sein. Dank der umsichtigen Vor-Planung werden keine Container benötigt, in denen der Unterricht stattfinden muss. Vielmehr werden alle Stunden künftig im Hauptschul-Gebäude stattfinden. Die Arbeiten erfolgen Schrittweise über die einzelnen Etagen der Schule.

In einem ersten Schritt, der bereits angelaufen ist, werden schadstoffhaltige Bauteile entfernt. Untersuchungen haben ergeben, dass sich PCB-haltige Betonpfeiler im Gebäude befinden, die unter Umständen eine Gasentwicklung begünstigen. Auch alte Farbanstriche werden abgebeizt. "Dabei werden keine neuen Gase freigesetzt", verspricht Andreas Benkhoff von der ausführenden Firma. Sie wird die Schule nahezu komplett entkernen und bis auf den Rohbau zurückführen. Diese Arbeiten verschlingen rund 790.000 Euro vom Gesamtvolumen.

Gleichzeitig beginnen die Arbeiten für den neuen Ganztagsbereich mit Speiseräumen, der in der Nähe des Haupteingangs installiert wird.

Neuer Ganztagsbereich

In den folgenden Bauabschnitten wird die energetische Gebäudesanierung im Vordergrund stehen. Neue Fenster, Brandschutzoptimierung, Elektroinstallationen und Sanitäranlagen werden neu gemacht.

Schließlich werden die Unterrichtsräume nach einem pädagogisch-architektonischen Raumkonzept neu errichtet, bei dem auch auf helle und freundliche Flure sowie Räume geachtet wird.

In den Gesamtkosten von rund 6,4 Millionen Euro sind 1,4 Millionen Euro aus Landesmitteln enthalten. Die Stadt beteiligt sich mit rund 4 Millionen Euro.

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