Neue Geräte und noch mehr Platz 

Erneuerter Spielplatz in Stockum offiziell eröffnet – Förderung von Leader

Spielplatz Stockum erneuert Klettergerüst
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Das neue Klettergerüst auf dem Stockumer Spielplatz nahmen die Kinder bei der Eröffnung freudig in Beschlag.

Viele Kinder konnten es kaum erwarten und standen seit Tagen sehnsüchtig am Rand des neu gestalteten Spielplatzes. Jetzt wurde er offiziell eröffnet.

Stockum - Als es soweit war, wurden Schaukeln, Rutsche, Karussell und vor allem das große Klettergerät direkt von den Kindern in Beschlag genommen werden.

Das Wetter hätte nicht besser sein können, die Oktobersonne wärmte den Platz in Stockums Dorfmitte, der nach gut einem halben Jahr Planung und Umsetzung wieder eröffnet und seiner Bestimmung übergeben wurde. Der Musikverein, der durch seinen ersten Vorsitzenden Hubertus Tolle die Organisation der Neugestaltung übernommen hatte, hatte zur Eröffnungsfeier mit Umtrunk und Gegrilltem eingeladen.

Volksbank-Crowdfunding und Spende von Westenergie

Hubertus Tolle war es auch, dem die Idee zur Erneuerung des Spielplatzes gekommen war. Die Möglichkeit das Vorhaben mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Leader-Programm von NRW zu finanzieren brachte den Startschuss. Über „Leader Sein – Bürgerregion am Sorpesee“ bekam das Projekt die Zusage für die nötigen Mittel, zudem sicherte eine Crowdfunding-Aktion der Volksbank Sauerland und eine Spende von Westenergie die benötigten 20.000 Euro.

Auch die Stadt Sundern steuerte ihren Teil zur Spielplatzerneuerung bei. Sie übernahm die Materialkosten für Beton und Sand. Viele ehrenamtlich helfende Hände aus dem Dorf packten, von der Planung angefangen bis zum Aufbau der Spielgeräte mit an und bauten alles an Ort und Stelle auf, ortsansässige Unternehmen stellten die benötigten Baumaschinen zur Verfügung. Hubertus Tolle bedankte sich bei allen Helfern für ihre große Hilfsbereitschaft.

Die Segnung der Spielgeräte übernahm Msrg. Konrad Schmidt.

Durch die Neugestaltung mit großem Klettergerüst und Schaukel und einigen, aus dem alten Spielplatzbestand erhalten gebliebenen Geräten war der vorhandene Platz ein wenig eng geworden. Um Raum für einen U3-Bereich zu schaffen, gab Msgr. Konrad Schmidt als Pächter des Pfarrhauses und die Kirchengemeinde als Besitzer, einen 3,80 Meter breiten Grundstücksstreifen her.

Msrg. Konrad Schmidt übernahm dann auch gerne die Segnung der Spielgeräte, von denen die jüngsten Dorfbewohner das offizielle Geschehen beobachten konnten.

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