Kontaktaufnahme erleichtern

„Nahezu perfekt gelaufen“: Erster digitaler Berufsinfotag „your UpDate“ in Sundern erfolgreich 

your UpDate digitaler Berufsinfotag erfolgreich
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Laut den teilnehmenden Unternehmen ist der erste digitale Berufsinfotag „your UpDate“ gut verlaufen. 

„Das Experiment ist geglückt“ – so lautet das Fazit der teilnehmenden Unternehmen beim ersten digitalen Berufsinfotag „your UpDate“, der vor Kurzem stattgefunden hat. Coronabedingt mussten der Berufsparcours und die Ausbildungsmesse in diesem Jahr ausfallen.

Sundern – Um dennoch ein Schlaglicht auf das Thema Ausbildung zu richten und die verschiedenen Ausbildungsberufe und -betriebe bekannt zu machen, haben Wirtschaftsförderin Julia Wagener sowie 20 Unternehmen und Institutionen aus Sundern und der Region ein digitales Alternativkonzept entwickelt.

In fünf-minütigen Kurzvorträgen haben die jeweiligen Unternehmensvertreter dem Publikum nacheinander den Betrieb und einen Ausbildungsberuf näher vorgestellt. Ziel der Veranstaltung war es, die Kontaktaufnahme für Jugendliche, Eltern und Interessierte zu erleichtern, indem die Mitarbeiter ihr Gesicht zeigen und Lust auf eine Ausbildung oder ein Praktikum machen, erläutert die Stadt Sundern.

180 Personen verfolgten Präsentation

„Ich bin mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden“, so Wirtschaftsförderin Julia Wagener, welche die Moderation des Abends übernommen hat. „In der Spitze haben knapp 180 Personen die Präsentationen der Unternehmen verfolgt. Die Vorträge der Firmen waren alle informativ und spannend – jeder auf seine Art und Weise.“

So wurden Ausbildungsberufe in einem Gespräch zwischen Auszubildendem und Geschäftsführung oder Personalverantwortlichen erläutert, andere haben mit Hilfe von Fotos, Videos und Präsentationsfolien Eindrücke in die verschiedenen Berufsfelder gegeben. Auch direkt aus der Werkstatt heraus wurde ein Beruf vorgestellt, sodass die Zuschauer einen unmittelbaren Einblick in den Arbeitsplatz erhielten.

Ein Auszubildender hinterließ besonderen Eindruck

Besonderen Eindruck habe wohl Finn Schrade, Auszubildender zum Mechatroniker für Kältetechnik bei L&R Kältetechnik im zweiten Lehrjahr hinterlassen. In einer lebhaften Präsentation auf Augenhöhe mit den Schülern hat der 19-Jährige seinen Ausbildungsbetrieb sehr authentisch vorgestellt, berichtet die Stadt.

Eine Feedbackumfrage am Ende der Veranstaltung sei eindeutig gewesen: Circa 85 Prozent der Umfrageteilnehmer habe die Veranstaltung gut beziehungsweise sehr gut gefallen. Eine anschließende Abfrage bei den teilnehmenden Betrieben habe ebenfalls gezeigt, dass das Pilotprojekt geglückt ist.

„Präsentationen waren alle informativ“

„Uns hat das Veranstaltungskonzept richtig gut gefallen. Für einen Auftakt ist es nahezu perfekt gelaufen. Die Präsentationen waren alle informativ und es gab keine größeren Pannen“, berichtet Katrin Rautert, Assistentin der Geschäftsführung von Lübke & Vogt.

Auch Julia Thunecke von der Goldbäckerei Grote ist der Auffassung, dass das digitale Format eine tolle neue Erfahrung war und es Spaß gemacht hat, dabei zu sein. Sie hat gemeinsam mit einer Kollegin unter anderem den Beruf des Konditors vorgestellt. Trotzdem würden die beiden eine Präsenzveranstaltung bevorzugen.

„Das direkte Gespräch schätze ich sehr“

Dem schließt sich auch Diethard Nolte, Ausbildungsleiter der Kreisverwaltung des Hochsauerlandkreises, an: „Auf einer Präsenzveranstaltung kann man die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern persönlich kennenlernen. Das direkte Gespräch schätze ich sehr“.

Grundsätzlich sind aber alle Firmen motiviert in Zukunft auch wieder digital dabei zu sein, sofern die pandemische Situation keine Präsenzveranstaltungen zulassen sollte, so die Stadt Sundern abschließend.

Weitere Infos

Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, sich aber dennoch für die Vorträge der Betriebe interessiert, kann sich die Aufnahme dazu bald im Internet auf der Veranstaltungsseite der Stadt Sundern anschauen.

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