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Fahrradzubehör-Hersteller investiert in Standort Sundern
 - das ist geplant

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Von: Rebecca Weber

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SKS Germany Luftpumpe
SKS Germany blickt auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück. © Foto: Ralf Litera / ralf.litera@gmx

Der Fahrradboom dauert weiter an. Der sauerländer Fahrradzubehör-Hersteller SKS Germany in Sundern stellt jetzt für die weiteren Entwicklungen die Weichen.

Sundern – 2021 war für SKS Germany in zweifacher Hinsicht ein besonderes Jahr: Zum einen konnte der Fahrradzubehör-Hersteller aus Sundern auf sein 100-jähriges Bestehen zurückblicken, zum anderen erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz von rund 87 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr liefen 1,2 Millionen Luftpumpen, 4,5 Millionen fest montierte und 2 Millionen ansteckbare Radschützer vom Band und wurden in mehr als 60 Länder exportiert. Auch in England konnte – trotz Brexit – ein beachtlicher Umsatzerfolg realisiert werden.

„Der Fahrradboom, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, hat uns volle Auftragsbücher beschert, aber auch vor neue Herausforderungen gestellt“, resümiert Vertriebsleiter Marcel Spork. Aufgrund der hohen Nachfrage musste in vielen Bereichen mehrschichtig gearbeitet werden. Bis zu 50 neue Mitarbeiter wurden eingestellt und man sei weiterhin auf der Suche nach Verstärkung. „Das umsatzstarke Jahr verdanken wir der gesamten SKS-Belegschaft“, betont Spork.

„Made in Germany-Strategie hat sich ausgezahlt“

Geschäftsführer Michael Beste zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden über das Rekordjahr: „Unsere Made in Germany-Strategie hat sich ausgezahlt. Viele Mitbewerber fertigen in Fernost, hier hatten wir klare Wettbewerbsvorteile. Durch kurze Lieferketten und -wege konnten wir eine fortlaufende Lieferfähigkeit sicherstellen.“

In Zukunft wird SKS Germany weiterhin zum Produktionsstandort Sundern stehen – mit Investitionen in die technische Infrastruktur, innovativen Produkten und personeller Weiterentwicklung. Ein neues Logistikzentrum für circa 5.000 weitere Stellplätze befindet sich derzeit im Bau. „Wir sind optimistisch, dass das Fahrrad weiter an Bedeutung gewinnen wird und stehen bereit für ein weiteres starkes Wachstumsjahr“, so Michael Beste.

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