Feiern für Völkerverständigung

Die Gäste erlebten Theater- und Tanzaufführungen von insgesamt über 50 Kindern und Jungendlichen. Foto: Oliver Heimann

Internationaler Kindertag führte unterschiedliche Nationalitäten zusammen

Sundern. (oli)

"Ne festojme së bashku" so klingt die Einladung "Wir feiern zusammen" auf Albanisch. Die Albanische Schule Arnsberg-Sundern hatte zum Internationalen Kindertag eingeladen. So kamen die Eltern und Kinder von mehr als sieben verschiedenen Nationalitäten in der Aula der Hauptschule Sundern zusammen, um miteinander zu Tanzen und zu Feiern. "Wir wollen nicht nur zusammen leben, sondern auch miteinander feiern", erklärte Kemajl Callaku das Motto der Veranstaltung, die auch eine bessere Integration der Immigrantenfamilien in die deutsche Gesellschaft fördern soll. Der Lehrer für den albanischen Muttersprachenunterricht ist für 105 Kinder an den beiden Hauptschulen und der Mariengrundschule in Sundern sowie der Grimmeschule in Arnsberg-Neheim zuständig, und hatte die Idee zu diesem gemeinsamen Fest. "Ohne die tolle Unterstützung der Stadt Sundern, des Mescheder Schulamtes und der Schulen wäre die heutige Zusammenkunft gar nicht möglich gewesen", so Callaku. Bis auf den letzten Stuhl war der Gemeinschaftsraum der Hauptschule Sundern gefüllt, als die zehn Kinder der albanischen Tanzgruppe den Nachmittag eröffneten. Nach der Begrüßung durch den Elternvorsitzenden Naman Zaskoku und der Präsentation der einzelnen Teilnehmergruppen, erlebten die Gäste verschiedene Theater- und Tanzaufführungen von insgesamt über 50 Kindern. Diese tanzten und sangen in verschiedenen Gruppen zu nationalheimatlichen Volks- und Kinderliedern aus Albanien, der Türkei, Griechenland und Portugal.

Über 50 Kinder tanzten

Danach heizte die Sängerin Diturie Rushiti aus Krefeld den tanzenden Gästen im zweiten Teil der Veranstaltung mit albanischer Live Musik ein. Initiator Kamajl Callaku zeigte sich zufrieden mit dieser internationalen Begegnung: "Sollte ich weiterhin eine solch' große Unterstützung bekommen, werde ich mich dafür einsetzen, dass dieses Fest in Zukunft regelmäßig stattfinden kann."

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