88-jährige Hausbewohnerin konnte Haus rechtzeitig verlassen

Feuerwehr hat Brand in Allendorf nach einer Stunde unter Kontrolle

Bei dem Brand in der Allendorfer „Altstadt“ war die Feuerwehr der Stadt Sundern mit 16 Fahrzeugen und 92 Einsatzkräften vor Ort. Foto: Pressestelle Feuerwehr Sundern

Allendorf. Zu einem Wohnhausbrand in der Allendorfer „Altstadt“ wurden die Einsatzkrafte am frühen Donnerstagmorgen gerufen. Aufgrund der Meldung ging die Kreisleitstelle vorerst davon aus, dass aufgrund des Einsatzzeitpunktes noch mit einer unbestimmten Anzahl von Personen im Gebäude zu rechnen war. Daher wurde neben den zuständigen Löschgruppen aus Allendorf, Amecke, Hagen und Stockum zusätzlich der komplette Löschzug Sundern alarmiert.

Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung war die Löschgruppe Allendorf mit dem ersten Löschfahrzeug an der Einsatzstelle. Die 88-jährige Hausbewohnerin, die den Brand eigenständig bei der Leitstelle gemeldet hatte, wurde auf der Straße vor dem Wohngebäude angetroffen. Sie konnte die wichtige Auskunft geben, dass sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude befinden, berichtet die Feuerwehr Sundern. Zur medizinischen Versorgung wurde sie an den Rettungsdienst übergeben. Ein anschließender Transport in ein Krankenhaus war aber nicht erforderlich.

Das Feuer, das nach ersten Erkenntnissen unter einem Vordach des Wohnhauses ausgebrochen war, hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits bis auf den Dachstuhl des Gebäudes ausgebreitet. Aufgrund der dichten Bebauung in der Altstadt ergab sich eine nicht ganz unkritische Lage für die hier angrenzenden Gebäude älteren Baujahres. Umgehend wurden mehrere Trupps der Feuerwehr mit schwerem Atemschutz ausgerüstet und zur Brandbekämpfung und weiteren Erkundung in das Wohngebäude geschickt. Hierzu wurde auch ein weiterer Zugang zum Gebäude von der Allendorfer Straße genutzt. Im Bereich des Dachgeschosses fanden die Einsatzkräfte einen bereits fortgeschrittenen Brand im Dachstuhl vor. Dieser konnte jedoch ohne nennenswerten Wasserschaden mit einem Hohlstrahlrohr abgelöscht werden, so die Feuerwehr weiter.

Von außen wurde ebenfalls ein konzentrierter Löschangriff vorgenommen, um den Brand des Vordaches und der umherstehenden Gartenmöbel abzulöschen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude konnte so erfolgreich verhindert werden. Über die Drehleiter wurde ein Teil der Dacheindeckung entfernt, um auch letzte Brand- und Glutnester im Dachstuhl zu erreichen und abzulöschen. Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle.

Die Feuerwehr der Stadt Sundern war mit 16 Fahrzeugen und 92 Einsatzkräften vor Ort. Durch den Brand entstand nach Schätzungen der Polizei, die die Ermittlungen aufgenommen hat, ein Schaden von circa 20.000 30.000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.

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