Kampf um den „SuperCup“

Finalrunde des 28. Volksbanken WinterCup steigt am Sonntag in Sundern

Der SV 04 Attendorn gewann den WinterCup im vergangenen Jahr und will auch 2017 den Pokal mit nach Hause nehmen.

Sundern/Hochsauerland. Der 28. Volksbanken WinterCup 2017 geht auf die Zielgerade: Gerade einmal jede neunte Mannschaft ist einen Monat nach dem Startschuss noch dabei, wenn am morgigen Sonntag, 5. Februar, ab 11 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums Sundern der SuperCup, die dritte Phase des Turniers, stattfindet.

Fast 90 Prozent der 144 Teilnehmer sind ausgeschieden. Allein das zeigt, welchen sportlichen Stellenwert die finale Runde dieses Turniers hat. Wer es bis Sundern geschafft hat, ist ein ernstzunehmender Gegner. Wer hier dabei ist, hat schon fast eine Hand am Siegerpokal mit dem Preisgeld von 3000 Euro.

Das größte Hallenfußball-Turnier in Nordrhein-Westfalen gewinnen wollen je vier Landes- und Bezirksligisten sowie acht A-Kreisligisten. Am stärksten ist mit vier Mannschaften (FC Nieheim, VfR Borgentreich, TSC Steinheim und FC Peckelsheim/Eissen/Löwen) der Fußballkreis Höxter vertreten, jeweils drei Teams kommen aus den Fußballkreisen HSK (SV Brilon, SG Bödefeld/Henne-Rartal und TuS Velmede/Bestwig) und Soest (SF Soest-Müllingsen, TuS Niederense und SG Oestinghausen). Jeweils zwei Teams haben sich aus den Fußballkreisen Arnsberg (SV Hüsten 09 und TuS Langenholthausen) und Olpe (SG Finnentrop/Bamenohl und SV 04 Attendorn) qualifiziert. Die SpVgg. Nachrodt vertritt den Fußballkreis Iserlohn, die FSV Werdohl den Fußballkreis Lüdenscheid.

Brauereibesichtigung für die besten Fans

Das Teilnehmerfeld ist also regional vielfältig, die Konkurrenz groß und stark in diesem Jahr. Dessen ist sich auch der SV Hüsten 09 bewusst, der immer noch davon träumt, den WinterCup zum ersten Mal in seine Vitrine stellen zu dürfen. Dieses Kunststück ist aber auch der SG Finnentrop/Bamenohl zuzutrauen. Und neben Titelverteidiger SV Attendorn ist mit der FSV Werdohl noch eine weitere Mannschaft im Rennen, die den „Pott“ schon gewonnen hat und deshalb zum Favoritenkreis zu zählen ist. Auch die SG Oestinghausen hat das Turnier schon drei Mal gewonnen, allerdings zu Zeiten, als die Schwarz-Gelben noch höherklassig gespielt haben.

Gespielt wird beim SuperCup zunächst in vier Vierergruppen, aus denen sich die jeweils beiden besten Mannschaften für die anschließende Doppel-K.O.-Runde qualifizieren. In diesen Spielen darf sich jede Mannschaft nur eine einzige Niederlage erlauben, was die Nerven von Spielern und Zuschauern schon nach kurzer Zeit auf eine echte Zerreißprobe stellen wird. Gewinnen können beim WinterCup übrigens nicht nur die Sportler. Auch auf die Zuschauer wartet ein attraktiver Preis, weshalb sie ihre Teams lautstark und möglichst fantasievoll anfeuern sollten. Die engagierteste Fangruppe wird mit einer Krombacher Brauerei-Besichtigung für 50 Personen belohnt.

Die Eintrittspreie zum SuperCup in Sundern sind moderat: Die Tageskarte für mindestens sieben Stunden rasanten Hallenfußball kostet gerade einmal 6 Euro. Kartenvorbestellungen nimmt Turnierkoordinator Ralf Detzner (Tel. 02932/1403, r.detzner@vb-wintercup.de) entgegen, Tickets gibt es aber voraussichtlich auch noch an der Tageskasse.

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