Strafverfahren eingeleitet

Flucht durch den Fluss scheitert: Rollerfahrer (21) provoziert Polizisten  - Endstation Krankenhaus

Polizeiskandal in München
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Symbolfoto

Sundern - Ein Rollerfahrer hat in der Nacht zum Dienstag versucht, die Polizei in Sundern zu provozieren. Die Aktion endete - nass und leicht verletzt - im Krankenhaus, wo eine Blutprobe fällig war.

Um 1.55 Uhr war der 21-jährige Mann aus Sundern mit seinem 50er-Roller vor der Wache auf und ab gefahren. Das teilt die Polizei mit: „Als die Beamten den Mann anhalten wollten, flüchtete dieser in Richtung Fußgängerzone.“

Durch die engen Seitenstraßen konnte er zunächst entkommen. Kurze Zeit später fuhr er aber wieder an der Wache vorbei. Hierbei zeigte er den Polizisten den Mittelfinger. Die Beamten nahmen erneut die Verfolgung auf, beendeten diese aber nach wenigen Metern, „um eine Gefährdung auszuschließen.“

Etwa 80 Meter später stürzte der Sunderaner ohne Fremdeinwirkung. Er flüchtete zu Fuß weiter. Als die Beamten die Verfolgung aufnahmen, versuchte er durch die Röhr zu entwischen. Er stürzte erneut und landete in dem Fluss. 

Der Mann wurde verhaftet. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen Drogenkonsum. Einen Führerschein konnte der Rollerfahrer nicht vorweisen. An dem nicht angemeldeten Kleinkraftrad war ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2013 angebracht. 

Da der Mann sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zugezogen hatte, wurde er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Den Roller stellte die Polizei sicher. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

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