Lob für freiwilligen Dienst

Jens Kunen (l.) und Manfred Schäfer (2.v.r) von den First Respondern erläuterten Dr. Sensburg die Arbeit der Ersthelfer. Mit im Bild die Ortsvorsteher Sibylle Rohe-Tekath und Willi Vogt.

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Professor Dr. Patrick Sensburg war am Montag interessierter Gast der First-Responder Hellefeld und Umgebung.

Jens Kunen erläuterte dem Politiker den Aufbau der First-Responder und gab Einblicke in die Finanzierung und Organisation. In seinen Ausführungen ging Jens Kunen auch auf die bisherigen Einsätze ein. Erstaunt zeigte sich Sensburg, dass der Hauptalarmierungsgrund im Bereich Schlaganfall/Herzinfarkt (19 von 52) liegt. Er war davon ausgegangen, dass die meisten Einsätze durch Unfälle/Verkehrsunfälle hervorgerufen werden. Diese machen jedoch nur rund 10 Prozent der Einsätze aus.

Jens Kunen erklärte, dass 68 Prozent der behandelten Notfallpatienten (38 von 56 Patienten) über 61 Jahre alt waren. Hier, so waren sich alle einig, kann man den demographischen Wandel spüren.

Manfred Schäfer, als Ausbilder im Rettungsdienst, erläuterte den typischen Einsatzablauf am Übungsphantom.

Professor Dr. Patrick Sensburg zeigte sich begeistert von der Arbeit der Ersthelfer und bekundete großen Respekt und Anerkennung. Für die weitere Arbeit wünschte er den Ersthelfern viel Glück und Erfolg.

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