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In fremde Kultur eintauchen

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Die vier Sunderner Schülerinnen sind gespannt auf die fremde Kultur im fernen China.
Die vier Sunderner Schülerinnen sind gespannt auf die fremde Kultur im fernen China.

Der Herausforderung, eine andere Kultur und eine fremde Sprache kennenzulernen, stellen sich jetzt wieder vier Schüler des Sunderner Gymnasiums.

Am morgigen Donnerstag ist es so weit, Katharina Müller, Wiebke Schwalvenberg, Elisabeth Wortmann und Victoria Thüsing starten als 13. Gruppe des Gymnasium Sundern nach China.

Angefangen hat die ganze Planung bereits vor einem Jahr. Hier wurde an der Schule ein besonderes Bewerbungsverfahren zur Teilnahme an diesem Projekt durchgeführt. Darauf folgten viele gesonderte Unterrichtsstunden, der so genannten „China AG“. Ein Wochenend-Vorbereitungsseminar mit anderen Teilnehmern aus Wuppertal, sowie einige private Treffen innerhalb der Gruppe schlossen sich an. Doch ohne das Sponsoring einiger heimischer Firmen wäre die Teilnahme an dem Projekt für die Schülerinnen gar nicht möglich. Aber auch die Eltern der teilnehmenden Schüler müssen einen gewissen Eigenanteil dazulegen. Nun sind jedoch alle Vorbereitungen getroffen und die Reise kann losgehen.

Die vier werden auf eine komplett neue Kultur treffen, viele neue Erfahrungen sammeln und den Spuren der vorherigen Gruppen folgen. Erst vor rund vier Wochen kehrte eine Gruppe des Gymnasiums Sundern zurück aus China (SauerlandKurier berichtete). Besonders freuen sich Katharina, Wiebke, Elisabeth und Victoria darauf, ein fremdes Land und unbekanntes Essen kennenzulernen sowie viele neue Eindrücke zu sammeln.

Doch sie stehen der Reise mit Respekt gegenüber. So hat Katharina zum Beispiel Angst vor Unverträglichkeiten beim Essen, Wiebke hingegen macht sich über Verständnisprobleme sorgen. Die besonderen Umgangsformen und die Angst vor „Fettnäpfchen“ beschäftigen hingegen Elisabeth und Victoria, wie die Schülerinnen auf Anfrage unserer Zeitung berichten.

Das Interesse am Ausland, fremden Kulturen, und die Kombination aus Reise und Arbeit seien aber genug Motivation, am Projekt teilzunehmen. Denn die Schüler sollen nicht nur für sich fahren, sondern später mit ihren Erfahrungen in den für sie fremden Kulturen als „Weltklasse-Botschafter“ fungieren. Deshalb werden den Schülern Arbeits- und Forschungsaufträge mitgegeben, zum Beispiel zum Thema Familie auf dem Land oder dem politischen System. Erste Ergebnisse werden den Mitschülern in einer Videokonferenz mitgeteilt. Nach der Rückkehr berichten sie dann in den Kursen und bei den Sponsoren über ihre Erfahrungen.

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