„Eine wunderbare Geschichte“

Wie die Struwwel das Virus besiegen: Sauerländerin erklärt Kindern die Corona-Pandemie

Präsentiert „Die Struwwel und das Corona-Virus“: Elisabeth-Irmgard Lutter.
+
Präsentiert „Die Struwwel und das Corona-Virus“: Elisabeth-Irmgard Lutter, geborene Hoffmann (für Vollbild oben rechts klicken).

Das Corona-Virus hat auch den Alltag von Kindern durcheinandergewirbelt und vieles auf den Kopf gestellt. Gerade den Kleinsten zu erklären, warum die Viren so gefährlich sind und welche Konsequenzen sie haben, ist nicht immer einfach.

Sundern – Die gebürtige Sundernerin Elisabeth-Irmgard Lutter hat es allerdings geschafft: Sie hat unter ihrem Mädchennamen Hoffmann das Buch „Die Struwwel und das Corona-Virus“ geschrieben, welches Kindern das Wirken des Virus näherbringt. 

Die Autorin wurde 1956 in Sundern geboren, besuchte die Johannes-Grundschule und absolvierte die Ausbildung zur Krankenschwester in Neheim-Hüsten. Mittlerweile lebt sie in den Taunusbergen.

Geschichte wird von selbst gemalten Aquarellbildern der Autorin begleitet

Wenn Elisabeth-Irmgard Lutter wetterbedingt im Haus bleiben muss, verbringt sie ihre Freizeit oft mit Malen. 2017 etwa vollendete die Autorin das Blumenbild, welches das Cover des Buches ziert. Auch die vielen Aquarellzeichnungen im Buch hat sie selbst gefertigt.

Ihr Enkel hat sie inspiriert

Im Gespräch mit dem SauerlandKurier erläutert Lutter die Geschichte hinter dem Kinderbuch. „Mein Enkel hat mich inspiriert. Er hat mich gefragt, was das Virus mit uns macht und warum es so gefährlich ist“, erinnert sich die Autorin. Mit Gummibärchen, die gerade auf dem Tisch lagen, wurde die Situation dann erfasst und spielerisch erklärt. „Wenn das eine Gummibärchen das andere anhustet, wird das Virus übertragen“, sagte Lutter zu ihrem Enkel.

Da fiel ihr ein: „Ich wollte doch schon immer einen Roman schreiben. Dann wird es jetzt eben ein Kinderbuch.“ Und da es die Gummibärchenbande schon gibt, mussten die Struwwel herhalten.

Unbeschwertes Dasein in Gefahr

Zum Inhalt: Die Struwwel leben in einem idyllischen Dorf sehr glücklich und zufrieden. Bis sich eines Tages das Corona-Virus auf der Welt ausbreitet und auch das Leben in diesem Dorf verändert. Ihr unbeschwertes Dasein scheint plötzlich in Gefahr und die Struwwel müssen auf viele lieb gewonnene Gewohnheiten verzichten, um nicht krank zu werden. Doch die munteren Kinder der Dorfbewohner geben sich dieser Situation nicht hin und überlegen gemeinsam mit dem Struwweldoktor, wie sie die Viren vernichten können, um wieder glücklich im Dorf leben zu können. Sie gründen die Struwwel-Viren-Vernichtungsbande und denken sich einen Plan aus, um das Virus zu besiegen und ihr fröhliches Leben zurückzubekommen. Die ganze Dorfgemeinschaft und die Tiere helfen dabei.

„Eine wunderbare Geschichte – für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, aber auch gut zu lesen für die ersten Schulklassen – die das Leben der Struwwel im Dorf erzählt“, verspricht die Autorin abschließend.

Weitere Infos

„Die Struwwel und das Corona-Virus“ hat rund 46 Seiten. Im deutschen Buchhandel ist es unter der ISBN-Nummer 978-3-949263-04-0 für 21,90 Euro erhältlich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare