Sundern punktet mit steigenden Übernachtungszahlen

Gegen den NRW-Trend

Der Sorpesee spielt eine zentrale Rolle im Tourismuskonzept der Stadt. Davon profitieren zum Teil auch Sunderns Gastronomen und Beherbergungsbetriebe. Foto: Sorpesee GmbH

Sunderns Tourismusmanager Jeroen Tepas hat erfreuliche Zahlen zu verkünden: Entgegen dem Trend in NRW konnte Sundern seine Übernachtungszahlen von Januar bis September 2013 um 1,3 Prozent steigern.

Die Zahl der Ankünfte stieg um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Die gestiegenen Zahlen sind hier vor allem auf die sehr gut belegten Gasthöfe zurückzuführen“, so Tepas.

Sundern.

Über diese positive Entwicklung freut sich der Tourismusmanager natürlich sehr: „Ich hoffe, dass mit diesen Zahlen der Abwärtstrend der letzten drei Jahre gestoppt werden kann.“

Die positiven Übernachtungszahlen resultierten nicht nur durch mehr Belegungen bei den Gasthöfen sondern auch durch eine stärkere Nachfrage der Übernachtungsmöglichkeiten bei den Pensions- und Hotelbetrieben und Erholungs-, Ferien-, und Schulungsheimen.

Bei den Ferienwohnungen und Ferienhäusern seien zwar weniger Ankünfte zu verzeichnen, dafür aber mehr Übernachtungen. „Dies bedeutet, dass die Gäste, die sich für eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus entscheiden, wieder länger in Sundern Urlaub machen“, so Jeroen Tepas.

Gäste machen länger Urlaub bei uns

Einziger Wehrmutstropfen bei dieser positiven Entwicklung sei die sinkende Zahl der Gäste aus den Niederlanden. Aufgrund der hier immer noch spürbaren Auswirkungen der Finanzkrise habe die Reiselust der Niederländer für den Moment nachgelassen. Hier hoffen alle Touristiker auf eine Entspannung der Lage. Aber, durch Übernachtungen anderer ausländischen Gäste (aus Ost-Europa und Großbritannien) konnte Sundern auch hier ein deutliches Plus von 15,5 Prozent bei den Gästeankünften und ein Plus von 8,7 Prozent bei den Übernachtungen erzielen.

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

„Die positiven Übernachtungszahlen zeigen, dass sich die Marketingmaßnahmen des Stadtmarketing und das Engagement der Gastgeber in Sundern auszahlt und wir zusammen den richtigen Weg gewählt haben“, befindet Jeroen Tepas.

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