Stemeler heben drei „Erstgänger“ auf den Pohlstein

Grenzen „noch in Ordnung“

In Begleitung von vier Hunden machten sich die Stemeler auf den Weg.

Zum traditionellen Schnadegang hatte der „Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Stemel“ aufgerufen und diese Einladung nahmen mehr als 60 Teilnehmer an, um sich vom Parkplatz „Am Hölzchen“ auf die acht Kilometer lange Grenzbegehung zu begeben.

Stemel.

Zum Start entbot Löschzugführer Thomas Pommeranz als Chef des Ausrichters den Brauchtumshütern mit ihrem Anhang herzliche Grüße und wies auf die Strecke hin, die diesmal abgeschritten werden sollte. Unter Führung des Ortsheimatpflegers Hubert Wienecke setzten sich die Grenzgänger zunächst in Richtung der Sunderner Gemarkung in Bewegung und bogen dann zum Altenberg nach Hachen ab, wo am Grenzstein nach den Neulingen Ausschau gehalten wurde. Die Aktiven wurden dabei schnell „fündig“ und hievten drei „Erstgänger“ mit ihrem Hinterteil auf den Grenzstein, die geloben mussten, „ein treuer Schnadegänger zu sein und zu bleiben.“ Dazu gehörte auch das Stemeler Schützenkönigspaar Simone und Bastian Blume. Am Sorpesee wurde danach die Grenze zu Langscheid gestreift und in der Nähe der Firma Goldbach am „Lindhövel“ eine weitere Pause auf dieser fast dreistündigen Strecke eingelegt. Anschließend gings zurück nach Stemel, wo die Feuerwehr am Gerätehaus alles für einen gemütlichen Ausklang vorbereitet hatte. Die deftige Erbsensuppe und ein guter Schluck waren da in der warmen Herbstsonne allen sehr willkommen

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