Über 100 Grenzgänger bei Westenfelder Jubiläumsschnad

Grenzen stimmen noch

Ortsvorsteher Werner Friedhoff begrüßte über 100 Schnadegänger bei der Westenfelder Jubiläumsschnad. Mit dabei auch die „Pohläs-Kommission“ sowie Bürgermeister und Schirmherr Detlef Lins sowie 1. Beigeordneter Kühn (v.l.).

Einen vergnüglichen Jubiläumsschandegang erlebten die Westenfelder aus Anlass des 700-jährigen Dorfjubiläums. Die Stimmung war ebenso gut wie das Wetter, als sich die weit über 100 Schnadegänger vom Schützenplatz aufmachten, um die ehemaligen Gemeindegrenzen über eine Strecke von neun Kilometern zu kontrollieren.

Westenfeld.

Ortsvorsteher Werner Friedhoff begrüßte beim Start und später auch unterwegs zahlreiche „Promis“, die von Sunderns Bürgermeister und Schirmherrn Detlef Lins und dem ersten Beigeordneten Meinolf Kühn, Ortsheimatpfleger Stephan Kemper und dem Westenfelder Königspaar Tobias und Silke Becker angeführt wurden.

Im „Streitgespräch“ mit Sundern

Mit seinen Grüßen verband Werner Friedhoff auch den Dank an alle, die sich bisher über den Arbeitskreis „700 Jahre Dorfgeschichte“ eingesetzt hatten und hob hervor, dass die bisherigen Veranstaltungen zum Jubiläum hervorragend gelaufen seien. Am neuen Grenzstein in der Weist trat die „Pohläs- und Fahnenkommission“ mit Klaus Kaiser, Klaus Peter Pscheidt und Andreas Mohr in Aktion, die der örtlichen Prominenz den Eid abnahmen, „ein treuer Schnadegänger zu sein und zu bleiben“.

Bei der nächsten Rast am Grenzstein auf dem Flecken brach Werner Friedhoff mit Sunderns Ortsvorsteher Jürgen Schauerte ein humoriges Streitgespräch vom Zaun, bei dem die Westenfelder den Sundernern vorwarfen, sich damals im Bereich des Hasenkopfs und am „Knick“ einen Gebietsstreifen „unter den Nagel gerissen zu haben“, den die Westenfelder heute noch wieder haben wollen.

Nach dem Umtrunk und der Stärkung an „Gerlings Jagdhütte“ setzten sich die Brauchtumshüter in Richtung Gasthof Funke in Bewegung, wo sie bereits der Musikverein Westenfeld mit einem Ständchen empfing. Auch der Duft des Spanferkels vom Grill und der Erbsensuppe schlug ihnen hier entgegen. Der älteste und jüngste Schnadegänger wurden hier mit Franz Japes (78) und Hannes Vonnahme (4) schnell gefunden.

Ebenfalls wurde hier zum fröhlichen Ausklang die Gewinner der Verlosung gezogen. Den Hauptpreis gewann Jonas Becker und das Schalke-Trikot ging an den Bayernfan Matthias Rickert.

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