Große Ehre für Andrea Renzullo

Seltenes Privileg für einen 14-Jährigen: Andrea Renzullo trägt sich ins goldene Buch der Stadt ein.

„Die Platzierung ist gar nicht so wichtig, vielmehr wie Du Dich präsentiert hast – und das hast Du ganz toll gemacht. Du bist zum Sympathieträger für Sundern geworden.“ Mit diesen Worten gewährte Bürgermeister Detlef Lins Andrea Renzullo ein Privileg, das sonst nur verdienten Persönlichkeiten zu Teil wird: Der Eintrag ins goldene Buch der Stadt.

Der Stadtherr hatte eigens einen kleinen Empfang organisieren lassen, um dem Shootingstar aus Sundern seine Anerkennung auszusprechen. „Hätte mir vor zwei Monaten einer gesagt, dass ich Samstagabends eine Show mit Dieter Bohlen anschaue und auch noch aktiv vote, den hätte ich für verrückt erklärt“, outete sich der Bürgermeister als Fan des jungen Sunderners.

Trotz allen Erfolgs mahnte Lins Andrea zu Besonnenheit. „Bleib auf dem Boden, mach Deinen Schulabschluss und finde die richtigen Partner“, gab er dem 14-Jährigen mit auf den Weg.

Nach dem Eintrag ins goldene Buch ließ Andrea die Zeit bei der RTL-Castingshow kurz Revue passieren. „Es war eine schöne Erfahrung für mich und meine Familie.“ Seine Fans dürfen sich freuen: Wie am Mittwoch berichtet steht der Sänger bereits im Studio und produziert eine CD. „Ihr werdet auf jeden Fall von mir hören“ – Mitte Januar soll es wohl soweit sein. In der Zwischenzeit stehen viele Termine an, die Jugendzeitschrift „Bravo“ wird seiner Karriere ebenfalls einen ordentlichen Schub geben.

CD Mitte Februar

Zum Schluss des offiziellen Teil erinnerte Andreas Vater an die Anfänge seines Filius. Angefangen hatte alles mit einer Projektidee des italienischen Komitees in Sundern, die die Jugendlichen eigentlich nur von der Straße fern halten sollte. Karaokeabende begeisterten die Jungs. Sein Talent baute Andrea immer weiter aus und nun ist er der Schwarm vieler junger Mädchen in ganz Deutschland. „Ein wunderbares Beispiel für die Arbeit des Integrationszentrums der Stadt“, freute sich Lins.

Nach dem offiziellen Teil schrieb Andrea Autogramme und freute sich über den Besuch seiner ehemaligen Tanzgruppe des DRK, die ihm einen Auftritt schenkten.

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