„Ein historisches Ereignis“

Großer Jubel bei der Freigabe der Ortsdurchfahrt Stemel

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Groß war der Jubel, als Bürgermeister Ralph Brodel gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Vereinen und der Stadtverwaltung das symbolische Flatterband durchgeschnitten hatte.

Stemel. Exakt 1468 Stunden und 17 Minuten lang war außer Baustellenfahrzeugen kein Auto über die Stemeler Ortsdurchfahrt gerollt. Am Mittwochabend um Punkt 18.17 Uhr hatte die fast neunwöchige Leidenszeit ein Ende. Sunderns Bürgermeister Ralph Brodel hatte gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Vereinen und der Stadtverwaltung das symbolische Flatterband durchgeschnitten und die L 519 wieder für den Verkehr freigegeben.

Die ersten Autos, die wieder durch Stemel rollten, waren ein beliebtes Fotomotiv.

„Das ist ein historisches Ereignis für Stemel und auch für die Stadt Sundern“, meinte Ralph Brodel vor etwa 100 Bürgern, die der Einladung der Stadtverwaltung gefolgt waren, um die Aufhebung der Vollsperrung mit einem kleinen Festakt zu feiern. Der Verwaltungschef dankte den beteiligten Unternehmen sowie seiner „Mannschaft“ aus dem Rathaus, dass die geplante elfwöchige Sperrung um mehr als zwei Wochen unterboten wurde. „Unsere Halsschlagader pumpt endlich wieder, die Umleitungen waren lange genug ein Bypass“, verkündete Brodel. 

Um den enormen Arbeitsaufwand der Baufirmen in den vergangenen neun Wochen zu unterstreichen, nannte der Bürgermeister einige Daten und Fakten: Rund 10.000 Quadratmeter Asphalt seien an der ehemals „schlechtesten Landstraße im IHK-Bezirk“ herausgefräst und durch etwa 10.000 Tonnen neuen Asphalt ersetzt worden, was 400 Lkw-Ladungen entspräche. Entlang der Ortsdurchfahrt seien darüber hinaus rund 2000 Meter Bordsteine in „verschiedensten Formen“ verlegt worden. 

Auch Stemels Ortsheimatpfleger Hubert Wienecke stand die Freude über die Aufhebung der Vollsperrung ins Gesicht geschrieben. „Ich freue mich sehr, dass die Straße so gut gelungen ist“, sagte Wienecke, der anstelle des verhinderten Ortsvorstehers Christoph Schulte ein Grußwort sprach.

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