Sorpesee GmbH plant Neuerungen im Bad in Sundern 

Neue Attraktionen im Hallenbad: "Waterclimbing" und Dampfsauna

Hoch hinaus geht es an der Waterclimbing-Anlage. Wer fällt, fällt weich ins Wasser.

Das Hallenbad in Sundern soll weiter an Attraktivität gewinnen - unter anderem durch "Waterclimbing" und eine Dampfsauna. Das gibt die Sorpesee GmbH jetzt bekannt.

„Seit dem Umbau haben wir ein sehr gutes Sportbad, in dem man toll schwimmen kann“, so Geschäftsführer Martin Levermann. „Wir möchten das Bad künftig auch für Familien, Kinder und ältere Mitbürger attraktiver gestalten und ein gleichzeitig ein neues Schlechtwetterangebot im Röhrtal schaffen“.

Geplant sind folgende Maßnahmen:

Errichtung einer „Waterclimbing-Anlage“ im Springerbecken

Installation einer Dampfsauna-Kabine 

Umbau des Kleinkinderbeckens, das dann auch als „Whirlpool“ genutzt werden kann 

Einbau einer LED-Unterwasserbeleuchtung im Schwimmerbecken 

Erneuerung der Wasseraufbereitung des Kleinkinderbeckens

Die Eintrittspreise sollen nach der Umsetzung der Baumaßnahmen „maßvoll“, das heißt um ca. 50 bis 70 Cent pro Besucher, angehoben werden, so Levermann. Dadurch werde die Finanzierung der Investitionen von rund 150.000 Euro vollständig gedeckt. "Das Darlehen, das wir dafür aufnehmen, wird bereits nach zehn Jahren vollständig getilgt sein“, so Martin Levermann.

Zudem wird in Kürze ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Hallenbad Sundern ausgeschrieben und voraussichtlich ebenfalls im Sommer 2017 installiert. Investitionen sind dafür seitens der Sorpesee GmbH nicht erforderlich, da das BHKW im „Pachtmodell“ betrieben wird. Nachdem wir die Energiekosten in den vergangenen Jahren bereits deutlich gesenkt haben, soll das BHKW diese nochmals deutlich reduzieren, erläutert der Geschäftsführer der Sorpesee GmbH. Er legt großen Wert darauf, dass alle Maßnahmen „voll rentabel und wirtschaftlich“ seien. „Wir möchten die Zukunft des Hallenbades Sundern langfristig sichern, das Schwimmangebot in Sundern verbessern, den Wirtschaftsstandort Sundern stärken und zudem den städtischen Zuschuss für das Hallenbad dauerhaft senken“ so der Geschäftsführer.

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