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Und der Heimatpreis 2022 in Sundern geht an...

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Von: Andre Geißler

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Die SGV-Abteilung Endorf und die weiteren Platzierten freuen sich über ihre Auszeichnungen.
Die SGV-Abteilung Endorf und die weiteren Platzierten freuen sich über ihre Auszeichnungen. © Andre Geißler

In Sundern wurde jetzt der Heimatpreis 2022 vergeben. Wer hat gewonnen? Und welche weiteren Platzierungen gibt es? Ein Überblick.

Sundern – Die SGV-Abteilung Endorf ist mit dem Heimatpreis 2022 der Stadt Sundern ausgezeichnet worden.

Dessen außergewöhnlich hohes Engagement im Bereich der Heimatpflege bei dem in diesem Jahr verwirklichtem Projekt „Bergbauschleife Bönkhausen“ sowie der Renovierung der ältesten Stichstein-Brücke des Sauerlandes konnte die Jury am meisten überzeugen.

Preisgeld wird in den weiteren Ausbau des Wanderweges fließen

„Wir freuen uns, dass diese vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden Arbeit gewürdigt werden. Das Preisgeld wird in den weiteren Ausbau des Wanderweges mit hohem historischen Charakter fließen. Wie etwa in zusätzliche Beschilderung sowie Ruhebänke“, freute sich Barbara Geuecke, Wegewartin beim Sauerländer Gebirgsverein, über die Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 2000 Euro nach der Verkündung des Gewinners des Heimatpreises 2022 an die SGV-Abteilung Endorf.

In der feierlichen Stunde in der Aula der Sunderner Realschule am Donnerstag hatte Irmgard Harmann-Schütz zuvor in ihrer Laudatio auf die hohe Bedeutung der Heimatpflege und dem Wettbewerb des Landes NRW hingewiesen: „Mit dem Heimatpreis rückt die Landesregierung in Kreisen, Städten und Gemeinden herausragendes Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit. Neben der Wertschätzung für die geleistete Arbeit verbindet sich damit auch die Chance, vor Ort über das Thema Heimat zu diskutieren. Denn Heimat ist vielfältig. Einigen dieser engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürger Sunderns wollen wir heute besonders danken.“ In diesem Jahr seien im Kulturbüro der Röhrstadt sieben Bewerbungen eingegangen, die sich auf drei Kategorien verteilten: „Heimat hat Vergangenheit“, „Heimat lebt Gegenwart“ sowie „Heimat gestaltet Zukunft“. Die Jurymitglieder aus Kultur, Politik, Heimatpflege und Jugendparlament hätten mittels eines Punktesystems Gewinner und Platzierte ermittelt.

Bürgermeister freut sich über so viel ehrenamtliches Engagement

Aufgrund von Punktegleichheit konnten sich 2022 gleich zwei Drittplatzierte Projektträger über ein Preisgeld freuen: Die Offene Ganztagesschule Allendorf sowie der Dorfring Hellefeld. Den zweiten Preis erhielten die „Klüngelköppe“ aus Enkhausen. Auch Bürgermeister Klaus-Rainer Willeke freute sich über so viel ehrenamtliches Engagement der Bürger von Kernstadt und Dörfern, mahnte aber auch dazu, bei der wichtigen Heimatpflege nicht nachzulassen: „Der vielzitierte Zeitenwandel trifft auch unsere Heimat. Doch wenn wir das alles weiterhin gemeinsam angehen, können wir diesen Wandel positiv begleiten und müssen keine Angst vor den Herausforderungen haben.“

Gewinner und Platzierte im Überblick:

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