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„Außergewöhnlicher Service“: Heimatverein kreiert neue Panorama-Wanderkarte

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Von: Andre Geißler

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Wanderkarte Allendorf
Freuen sich über die neue Panorama-Wanderkarte: Anton Lübke, Vorsitzender des Allendorfer Heimatvereins „Fickeltünnes“, und Leonie Loer von „LEADERsein!“. © Andre Geißler

Mit einer neuartig konzipierten Wanderkarte bietet der Allendorfer Heimatverein „Fickeltünnes“ seinen Gästen und Wanderern ab sofort einen außergewöhnlichen Service an. Die handgemalte, kleinräumige Panoramakarte gibt es sowohl als Faltkarte zum Mitnehmen, als auch als großformatige Hinweistafeln als Orientierungshilfe an den Wanderparkplätzen im Dorfkern.

Allendorf – „Außergewöhnlich, weil es Karten dieser Art im Wesentlichen bisher nur für Skigebiete gibt“, erklärte Anton Lübke, Vorsitzender des Heimatvereins, bei der Vorstellung des Allendorfer „Leuchtturmprojekts“. „Wandern als sanfte Natursportart wird immer populärer. Es gewinnt zudem gerade in der jetzigen Pandemie noch mehr an Bedeutung. Mit den neuen Karten möchten wir unseren Ruf als tolle, vielfältige Wanderdestination nicht nur unterstreichen, sondern gleichzeitig auch noch mehr Lust auf Wandern machen.“

So sei es kein Einfaches gewesen, einen Künstler zu finden, der eine Karte in dieser Form zu gestalten vermochte. Letztendlich konnte das Projekt mit dem Panorama-Atelier Königs in Diemelstadt realisiert werden.

Wir in Allendorf haben uns als Ziel gesetzt, unsere Kompetenz in Richtung Wandern weiter zu stärken.

Anton Lübke

Angelehnt an Vorgaben des Sauerland Tourismus e.V. für ein einheitliches Erscheinungsbild enthält die Karte – als Ergänzung zu den üblichen, topografischen Karten – die handgemalte, aus Vogelperspektive betrachtete, Mittelgebirgskulisse vom Vorbecken des Sorpesees bis zu den Höhenzügen um Wildewiese.

In Zusammenarbeit mit dem SGV Allendorf sind zudem alle gekennzeichneten Wanderwege integriert worden. „Unser Dank gilt in besonderem Maße auch dem Verein ,LEADERsein!’, der maßgeblich an der finanziellen Realisation an diesem vom Rat der Stadt Sundern beschlossenen IKEK-Vorhabens beteiligt gewesen ist“, so Lübke. So seien die Kosten für die Gestaltung sowie den beiden Hinweistafeln in Höhe von rund 8.500 Euro zu 80 Prozent aus Fördergeldern gedeckt, der Druck der Faltkarten in einer Auflage von 10.000 Exemplaren von der Sparkasse Arnsberg-Sundern unterstützt worden. Diese liegen nun zur kostenlosen Mitnahme beim Stadtmarketing und in vielen Geschäften im Sunderner Stadtgebiet aus.

„Wir in Allendorf haben uns als Ziel gesetzt, unsere Kompetenz in Richtung Wandern weiter zu stärken. Wir sind überzeugt, dass der Tourismus in der Stadt Sundern von diesem Engagement profitieren wird“, so der Vorsitzende.

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