Helma reicht Antrag ein

Ferienpark Amecke: Stadt Sundern wird Anfrage ablehnen

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Die Helma Ferienimmobilien GmbH hat jetzt einen Antrag bei der Stadt für den Bereich des "Ferienparks Amecke " mit einem Volumen von 350 Ferienhäusern eingereicht.

Amecke – Die Helma Ferienimmobilien GmbH hat am 17. April bei der Stadt Sundern einen Antrag auf planungsrechtlichen Vorbescheid für die Errichtung eines Ferienparks mit 350 Ferienhäusern im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. A 26 „Ferienhausanlage Amecke“ eingereicht, dies teilte Bürgermeister Ralph Brodel am Montagabend in einer Pressemitteilung mit

Vorgesehen ist demnach die Errichtung von vier verschiedenen Haustypen und einem zentralen Rezeptionsgebäude auf der Fläche. Konkret sind nach den vorliegenden Unterlagen

  • rund zehn Ferienhäuser vom Haustyp „Mini“, Belegung mit zwei Personen, Wohnfläche circa 36 Quadratmeter, Firsthöhe circa 3,35 Meter
  • circa 140 Ferienhäuser vom Haustyp „Medium“, Belegung mit zwei bis vier Personen, Wohnfläche circa 51 Quadratmeter, Firsthöhe circa 3,95 Meter
  • circa 100 Ferienhäuser vom Haustyp „Maxi“, Belegung mit vier Personen, Wohnfläche circa 65 Quadratmeter, Firsthöhe circa 4,49 Meter sowie
  • circa 100 Ferienhäuser vom Haustyp „Maxiplus“, Belegung mit vier bis sechs Personen, Wohnfläche circa 76 Quadratmeter, Firsthöhe circa 4,49 Meter

    jeweils in (aufgeständerter) Holzbauweise vorgesehen.

    Bürgermeister Brodel zeigt sich aufgrund des Umfangs und der Qualität der eingereichten Planunterlagen, die laut Stempelfeld am 9. April erstellt wurden – also dem Datum der Sonderratssitzung, auf dem die Aufhebungs- und Neuaufstellungsbeschlüsse sowie die Veränderungssperre zum Bebauungsplan Nr. A 26 „Ferienhausanlage Amecke“ gefasst wurden – überzeugt: „Mit diesen Planungen wurde bereits im vergangenen Jahr begonnen. Einen ernsthaften Verhandlungsspielraum hat es daher von vorneherein nicht gegeben.“
    Mittels der Anfrage auf planungsrechtlichen Vorbescheid wird von der Helma Ferienimmobilien GmbH die Übereinstimmung der geplanten Nutzung, hier also der Errichtung der Ferienhäuser, mit dem Planungsrecht abgefragt. Aufgrund der Beschlüsse des Rates vom 9. April – und hier insbesondere der Veränderungssperre –, die am 18. April veröffentlicht wurden, wird die Anfrage abgelehnt werden. Dies gilt bis zur Schaffung neuen Planungsrechtes, allerdings maximal für die Geltungsdauer der Veränderungssperre von zwei Jahren mit Verlängerungsoption von weiteren zwei Jahren.

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