Hütet der "Mönchehagen" womöglich ein Geheimnis:

Klaus Korn auf dem verwunderlichen Steinhügel am Wanderwege Kreuzberg-Westenfelder Stoß. Foto: Klemens Teipel

Steiniger Hügel erregt Aufmerksamkeit — Hat Klaus Korn ein Grab entdeckt:

Sundern. (kt)

Schon geraume Zeit vor dem Sturm "Kyrill" wurde Naturfreund Klaus Korn bei einem seiner Streifzüge durch Sunderns Umfeld nahe des Wanderweges Kreuzberg-Westenfelder Stoß auf einen kreisrunden Steinhügel aufmerksam. Verbirgt sich dort womöglich ein Geheimnis:Inzwischen sind die von "Kyrill" verursachten Aufräumungsarbeiten weit fortgeschritten. Der besagte Hügel liegt nun frei vor einer kleinen stehen gebliebenen Fichtengruppe, allerdings der Gefahr eventueller Planierarbeiten ausgesetzt. Klaus Korn wandte sich zum Schutz des möglicherweise bronzezeitlichen Grabhügels an die Untere Denkmalbehörde der Stadt Sundern und weiter an das Landesamt für Archäologie Westfalen-Lippe, Außenstelle Olpe. Bei einer Ortsbegehung hält der dortige Referatsleiter Dr. Baales das Objekt in der Tat für einen Grabhügel aus urgermanischer Zeit (1800-800 vor Christus) Natürlich müsste dies noch näher untersucht werden. Auf jeden Fall aber ersucht er um Schutz des Areals. Vielleicht findet die Archäologie die Zeit und Gelegenheit, das eventuelle Geheimnis zu lüften. Auf Anhieb erkannte der Experte einen in unmittelbarer Nähe befindlichen Hohlweg. Ob dieser mit einem alten Fernweg zwischen Siegen und Soest in Verbindung gebracht werden kann, wäre auch noch interessant zu erfahren.

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