Interkulturelles Kochen

Im Lukas-Familienzentrum in Sundern wurde in Töpfen der unterschiedlichsten Kulturen gerührt.

Ein besonderes Ereignis fand im Evangelischen Lukas-Familienzentrum statt. Es wurde gemeinsam in den Töpfen der unterschiedlichsten Kulturen gerührt.

Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung organisierten ein Event, was der Integration und Zusammenführung aller Familien des Familienzentrums dienen sollte. Und das war durchaus gelungen. "Ich bin wirklich total begeistert", so eine deutsche Mutter, die mit ihrem Sohn dabei war. "Wir haben uns alle so gut verstanden, obwohl wir die Sprache des anderen nicht unbedingt beherrschen." Die sprachliche Verständigung stand also nicht im Mittelpunkt. Vielmehr wurde miteinander gearbeitet und dabei viel über das Handeln kommuniziert. Wie es in den meisten Kulturen die Regel ist, waren es die Frauen, die bei diesem Ereignis aktiv waren. Die bosnischen Frauen zauberten Pita mit den unterschiedlichsten Füllungen und Designs. Dabei verrieten sie ihre Tricks und Kniffe, die direkt ausprobiert wurden. Die russische Küche war mit einem beliebten Nationalgericht, dem Borschtsch, vertreten, auf den sich vor allem die Kinder beim Essen stürzten. Das Mitbringsel der polnischen Frauen war ein original Jäger-Bigos. Von den deutschen Familien gab es Reibeplätzchen mit Apfelmus.

Alle waren sich am Ende einig: "Das müssen wir wiederholen." Infos zu den Angeboten des Lukas-Familienzentrums: www.lukas-familienzentrum.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare