Umzug aus der Stadtgalerie

Kunstverein mietet ehemalige IBS-Räume an

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Freuten sich, dass der Umzug von der Stadtgalerie in die ehemaligen Räumlichkeiten von IBS geklappt hat: Tobias Grewe (künstlerischer Beirat), Jamie Green (Youth), Raimund Hesse (Schatzmeister), Jana Keggenhoff (Immobilienberaterin) Margret Koch (Schriftführerin), Alois Fischer (Inhaber) und Thorsten Pelny (Pelny Immobilien).

Sundern – Der Kunstverein Sundern-Sauerland hat ein neues Domizil gemietet und damit auch der Kreativwerkstatt ein neues Zuhause gegeben. Zum 1. Juli werden die ehemaligen Geschäftsräume von IBS an der Röhre bezogen. Die Räumlichkeiten sollen darüber hinaus als eine Begegnungsstätte für Kultur im weitesten Sinne genutzt werden. Damit übernimmt der Kunstverein das Konzept der Stadtgalerie und erweitert es noch.

Willkommen sind auch andere Institutionen und Kulturschaffende, die den Ausstellungsraum für ihre Veranstaltungen mieten können. Und nicht nur Ausstellungen soll es für die neue Plattform für Kultur in Sundern geben, die als Experimentierraum für ein neues Stadtkulturhaus verstanden wird, wie Tobias Grewe, künstlerischer Beirat (Kunstverein), erklärte. Auch verschiedene Dinge zu kombinieren, von denen man nicht glauben würde, dass sie zusammenpassen, gehört zum Konzept.

Mit Leben gefüllt werden die neuen Räume in der Mitte der Sommerferien. Dann soll das Sommerferienprogramm von „Krass und clever“ starten. Unter dem Titel „Und guten Tag Herr Gutenberg“ können sich die jungen Künstler mit der Buchdruckerei kreativ auseinandersetzen. Starthilfe gab es von Thorsten Pelny (Pelny Immobilien), der bei der Schlüsselübergabe einen 250-Euro-Scheck dabei hatte für Materialanschaffungen für die Kreativwerkstatt.

Am 11. Oktober wird die erste Ausstellung an der Röhre 4 eröffnet mit der Kölner Künstlerin Suscha Korte. „Dazwischen soll auch noch was passieren“, versprach der Vorstand des Kunstvereins. „Entweder eine kleine Einweihungsparty oder ein Einweihungsdurchlauf – je nach Vorgaben.“

133 Quadratmeter für Ausstellungen

Die Idee, die 177 Quadratmeter große Fläche – 133 Quadratmeter Ausstellungsraum – an der Röhre 4 anzumieten, kam Anfang des Jahres ins Gespräch. „Das gehört hier rein“, hatte Jana Keggenhoff, Pelny-Immobilienberaterin, den Kontakt zum Kunstverein gesucht. „Man kommt hier rein und hat das Gefühl, das macht Sinn. Man kann der Phantasie Raum lassen“, bestätigte auch Tobias Grewe bei der Schlüsselübergabe am vergangenen Montag diesen Eindruck.

Der Ausstellungsraum biete viele Chancen, Bilder auszustellen, die Fensterfront ermögliche zudem einen Blick von außen. Auch die Lichtverhältnisse, ohne Störungsquellen, seien optimal, ergänzte Schatzmeister Raimund Hesse. Und auch die Kinder können sich in der Kreativwerkstatt austoben, freute sich der Kunstverein über das neue Objekt, das ohne den Inhaber Alois Fischer nicht realisierbar gewesen wäre. „ Herr Fischer ist uns mit den Modalitäten sehr entgegengekommen. Sonst stünden wir heute nicht hier“, so Grewe.

Wer gerne die Räumlichkeiten mieten möchte, meldet sich bei Anne Knapstein unter Tel. 01 71/1 20 47 16, anne.knapstein@gmx.de

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