Kaffee, Kommunales und Karneval

Auf dem traditionellen Tag der älteren Bürger gab es wieder Blumen für die Höchstbetagten: für Maria Meißner (99) aus dem Franziskushaus, sitzend, und Roman Missal (95, 2.v.l.) Mit im Bild (v.l.): Pfarrer Martin Vogt, Pfarrer Josef Pohlmeyer, Jürgen Schauerte, Martin Hustadt, Leiter des Sozialamtes, Gabi Buchheister und Friedel Schültke in Vertretung des Bürgermeisters. Foto: kt

Über 400 Senioren genießen ihren Ehrentag in der Schützenhalle — Älteste Teilnehmer geehrt

Sundern. (kt)

Über 400 Damen und Herren der älteren Jahrgänge folgten dem Aufruf des Ortsvorstehers zu einem Ehrentag mit karnevalistischen Einlagen. Der Theatersaal der Schützenhalle war rappelvoll. Das Postorchester spielte, und der DRK-Ortsverein Sundern sorgte für die Bewirtung. Früher — ja, da kamen nach Kaffee und Kuchen Aschenbecher und Getränke auf den Tisch. Da wurde noch gequalmt bis man den Nachbarn nur noch im Nebel sah, aber jetzt war die Luft rein, so dass alle den Ortsvorsteher Jürgen Schauerte auch sehen konnte, als er von aktuellen Dingen seines Stadtteils berichtete.

Für den durch Krankheit verhinderten Bürgermeister Friedhelm Wolf begrüßte sein Stellvertreter Friedel Schültke die ehrenwerte Gesellschaft. Durch ihn hörten die Ruheständler von kommunalen Dingen über die örtlichen Kirchtürme hinaus. Pfarrer Josef Pohlmeyer brachte schon mal das 50-Jährige der Christkönig-Gemeinde ins Gespräch und warb auch für das Glanzstück in der Homert, nämlich für Kloster Brunnen.

Hinter der Bühne war derweil schon emsiger Betrieb: Tanzgarden zupften ihre Kostüme zurecht und die in Rot und Weiß strahlenden Herren hofften auf einen gut gelingenden karnevalistischen Einmarsch. Die Postmusiker reagierten — und schon ging's los mit flottem Marsch. Jetzt war das Motto "5 mal 11 und 4 mal 10 — die Flotte Kugel lässt sich sehn" an der Reihe. Der Elferrat ging in Führung und Sitzungspräsident Rolf Hengesbach übernahm das Wort. Im Gefolge der Juniorengarde erschien das Kinderprinzenpaar Laura Döring (11) und Felix Grote (12).

Die älteren Mitbürger verfielen ins Schunkeln und spornten die Darbietungen auf der Bühne durch kräftigen Applaus an.

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