"Keine Kurzen für die Kurzen"

Ordnungshüter achten auf Jugendschutz — Größeres Aufgebot

Sundern. (SK)

Auch die Polizei in Sundern bereitet sich auf den Karneval vor. Um für einen reibungslosen Ablauf der närrischen Großveranstaltung zu sorgen, werden in diesem Jahr deutlich mehr Polizeibeamte eingesetzt als sonst üblich. In den letzten Jahren häufte sich die Kritik am Karnevalsumzug, weil der Alkoholkonsum insbesondere von Kindern und Jugendlichen zu unschönen Begleiterscheinungen führte. Die Polizei achtet dieses Jahr besonders auf die konsequente Verfolgung von alkoholbedingten Gesetzesverstößen durch eben diese Jugendlichen. "Um alkoholbedingte Exzesse zu verhindern, werden uns am Sonntag auch Polizeibeamte anderer Polizeieinheiten unterstützen, um schon im Vorfeld zum eigentlichen Umzug feststellen zu können, wer und wo dem Alkohol über die Maßen zuspricht", so Sunderns Polizeichef Rudolf Figgen. Diejenigen, die betrunken über die Stränge schlagen und das fröhliche Treiben in der Innenstadt stören, müssen mit dem strengen Einschreiten der Polizei rechnen. Unterstützt wird sie dabei vom Ordnungsamt und vom Jugendamt, die sich mit eigenem Personal am Einsatz beteiligen. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden in Doppelstreifen mit der Polizei insbesondere den Ausschank an den Getränkeständen in der Innenstadt sowie den Zustand der Motivwagen und deren Fahrer vor Beginn des Zuges auf dem Parkplatz des Marktkauf kontrollieren.

Veranstalter, Gastwirte und Getränkehändler in der Stadt erhielten im Vorfeld Informationen zum Jungendschutz, um dem exzessiven Alkoholgenuss der unter 18-Jährigen zu verhindern. Neben Polizei und Stadt sind zusätzlich 50 Feuerwehrleute und Mitarbeiter des DRK Sonntag im Einsatz. Unmittelbar nach Ende des Umzuges werden die Mitarbeiter der Stadtwerke für die erforderliche Straßenreinigung sorgen und die Straßensperrungen wieder abbauen, die zur Verkehrsableitung rechtzeitig vor dem Umzug aufgebaut werden.

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