"Hier sollen sich alle wohlfühlen"

Kindergärten in Linnepe und Westenfeld freuen sich über Familienzentrum-Gütesiegel

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Den Beteiligten aus Linnepe und Westenfeld war die Freude ins Gesicht geschrieben, nachdem sie nun offiziell das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ erhalten haben.

Westenfeld/Linnepe. Ein großer Schritt für kurze Wege: Die zusammengeführten Kindergärten der Sunderner Ortsteile Linnepe und Westenfeld haben jüngst das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ erhalten. Durch die Zertifizierung sollen die Qualität der frühkindlichen Bildung und Förderung gestärkt, die Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Eltern vereinfacht sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichergestellt werden.

Somit ist das „Familienzentrum Altes Testament“, aus dem Zusammenschluss der Kitas in Linnepe und Westenfeld, die bereits sechste Institution in der Stadt Sundern, die dieses wertvolle Prädikat – zunächst für vier Jahre – zur besseren Vernetzung der Angebote zur Beratung, Information und Hilfe vor Ort zugeteilt bekommen hat: „Wir freuen uns sehr, dass wir, nach einem echten Kraftakt mit einer großen Portion Vorarbeit, die Vorgaben des Landes für diese Zertifizierung erfüllen können und unsere Bewerbung erfolgreich war. Getreu dem Motto „Offen für Alle und Alles“ – sowohl in Linnepe als auch in Westenfeld – richten wir nun nicht nur den Blick auf das Wohl des Kindes, vielmehr können wir ganze Familien mit einbinden – Eltern, Großeltern, Geschwister“, erklärte die Westenfelder Kita-Leiterin Margit Braukmann in einer kleinen Feierstunde zusammen mit Christa Lübke (Kita-Leitung Linnepe), Monika Frerkes (Steuerungsgruppe) sowie Vertretern von Institutionen und der Stadt Sundern. 

„Darüber hinaus werden die Angebote jetzt besser gebündelt und das soziale Umfeld in unserer ländlichen Region gestärkt. Wir können, als Anlaufstelle und Knotenpunkt, zudem zahlreiche weite Elternfahrten vermeiden, da wir die verschiedensten Angebote zu uns holen“, Um diese Qualitätssteigerung zu erreichen, wurden im Vorfeld unter anderem rund 20 Verträge mit Kooperationspartnern wie der Blinden-, Taubstummen, Musik- und der Sprachschule sowie der Jugendhilfe und diversen Sunderner Vereinen im sportlichen und musikalischen Bereich geschlossen. Des Weiteren wird das „Familienzentrum Altes Testament“, das mit 13.000 Euro vom Land bezuschusst wird, verstärkt zum Ort der Begegnung im Stadtteil und zwischen den Generationen, unabhängig davon, ob Kinder einer Familie die Tageseinrichtung besuchen. 

Betreuung, Beratung und Hilfestellung 

„Hier sollen sich alle wohlfühlen. Daher wird es bei uns, neben der qualifizierten, pädagogischen Betreuung der Kinder sowie der Beratung, Hilfestellung und Unterstützung bei Elternfragen vor allem auch ein erweitertes Freizeitangebot in lockerer Atmosphäre, wie etwa Elterncafes, Kreativabende und gemeinsame Wanderungen, geben. Jeder ist willkommen“, bekräftigte Braukmann und richtete einen besonderen Dank an die ehemalige Leiterin Margret Schültke, die einen erheblichen Anteil an der guten Zertifizierung geleistet habe. 

„Das ist ein weiterer klarer Schritt nach vorne“, betonte auch Bürgermeister Ralph Brodel. „Das kommt nicht nur unseren kleinsten Mitbürgern zugute, vielmehr trägt es auch an der ein oder anderen Stelle deutlich zur Entlastung bei. Ich bedanke mich bei allen, die sich für die erfolgreiche Bewerbung eingesetzt haben.“ Dem Dank konnte sich Westenfelds Ortsvorsteher Herbert Laufmöller nur anschließen: „Im Namen aller Westenfelder Vereine gratuliere ich ganz herzlichst zu diesem Prädikat. Es macht uns stolz, dass sich hier und im Umfeld des „Alten Testaments“ rund 20 Mitarbeiter so stark zum Wohl für unsere Kinder und Familien einsetzen.“

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