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„KulturRockt“ bietet am Finaltag Unterhaltung für die Familie – Vorstand zieht positives Resümee

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Von: Andre Geißler

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Marc Weide „KulturRockt“  Finale
Bei seinem rund zweistündigen Aufritt verzauberte Marc Weide das bunt gemischte Publikum aller Altersstufen mit einer Mixtur an magischen Tricks und reichlich Humor. © André Geißler

Vor dem großen Finale des viertägigen Kulturfestivals „KulturRockt“ in Dörnholthausen – mit einem Klassik-Konzert des „Goldmund Quartetts“ und Alexander Krichel – stand das Event am Nachmittag zunächst ganz im Zeichen der Unterhaltung für die ganze Familie. 

Sundern-Dörnholthausen – Mit Zauberweltmeister Marc Weide hatte der Veranstalter einen weiteren Hochkaräter auf die „Pferdestall“-Bühne ins Sauerland locken können.

Bei seinem rund zweistündigen Aufritt vermochte der in Wuppertal geborene, preisgekrönte Zauberkünstler von der ersten Minute an das bunt gemischte Publikum aller Altersstufen mit einer Mixtur an magischen Tricks und reichlich Humor zu verzaubern, verblüffte Gesichter zu hinterlassen und zum Lachen zu bringen. Und das endlich einmal wieder ganz nah am Publikum.

Wieder ganz nah am Publikum

Denn diese Nähe schätzt Weide ganz besonders. Obwohl ihn die außergewöhnliche Location selbst erst einmal ins Staunen versetzt hatte: „Pferdestall? Okay, nach diesen kargen Monaten wäre ich selbst vor Pferden aufgetreten. Doch so ist es schöner“, schmunzelte der im Jahre 2018 zum Weltmeister der Zauberkunst-Kategorie „Salon Magie“ gekrönte Künstler in Richtung der kleinen und großen Gäste.

Kartentricks, Münzen zaubern, Gegenstände verschwinden lassen: Bei seinem Auftritt unter dem Slogan „Kann man davon leben?“ dominierten somit die Klassiker in seinem umfangreichen Repertoire. Eher unspektakulär und ohne große Spezialeffekte, aber umso mehr in höchstem Maße detailreich, verblüffend und perfekt in Szene gesetzt. Und immer wieder interagierend mit dem Publikum, das sich sichtlich gerne ins Geschehen miteinbeziehen ließen. Unter anderem mit reichlich Humor gespickten Antworten auf die Fragen, warum kein Zaubertrick wirklich Sinn mache und warum die (Noch-)Bundeskanzlerin Angela Merkel eigentlich eine optische Täuschung sei. Und selbstverständlich auf die Frage, um die sich an diesem kurzweiligen Nachmittag alles drehte: Kann man damit wirklich Geld verdienen?

„Glaubt an euch und kämpft dafür, das dies auch wahr werden kann“

So gab der Zauberweltmeister auf seiner Zeitreise – von Versuchen mit dem „legendären“, ersten Zauberkasten im Kindesalter über ersten Erfolgen als Nachwuchstalent bis hin zum gefeierten Star in Las Vegas – den zahlreichen Kindern im Stall zum Abschluss auch eine Botschaft mit auf dem Weg: „Egal, was ihr einmal machen möchtet im Leben. Glaubt an euch und kämpft dafür, das dies auch wahr werden kann.“

Ein Highlight nach dem nächsten

Der Vorstand von „KulturRockt“ zieht ein positives Resümee zum Festival-Wochenende: „Das Programm versprach ein Highlight nach dem nächsten und genauso ist es gekommen. Die verschiedenen Genres, die hochkarätigen Künstler und Künstlerinnen und die intime Atmosphäre im Pferdestall sorgten wieder einmal für ganz besondere Erlebnisse.“ Bis zum nächsten Festival dauert es kein ganzes Jahr mehr: Der 16. bis 19. Juni 2022, das klassische Fronleichnamswochenende, kann schon im Kalender vermerkt werden. „Wir laufen nach der Corona-Pause gerade erst wieder warm und stecken schon bald wieder in den nächsten Vorbereitungen – endlich gibt es wieder regelmäßig kulturelle Highlights“, macht das Festival-Team Lust auf die nächsten Events.

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