"Kunden profitieren"

"Wir bleiben in der Silmecke", erklären Volksbank und Sparkasse und kündigen damit eine gemeinschaftliche Selbstbedienungsfiliale an, die den Kunden beider Kreditinstitute in der Silmecke ab November zur Verfügung stehen wird.

"Wir wollen hier bleiben, müssen aber den Spagat schaffen, zwischen betriebswirtschaftlichen Belangen und der Nahversorgung unserer Kunden" so Volksbank-Vertriebsvorstand Reinhard Scheffer und Sparkassenvorstand Ernst-Michael Sittig. Das veränderte Kundenverhalten auch in Bezug auf Online-Banking verringerte in der Vergangenheit die Frequentierung der Standorte. Hinzu kommt die örtliche Situation, dass in etwa einem Kilometer Entfernung beide Institute ihr Kompetenz-Zentrum beziehungsweise ihre Gebietsdirektion haben.

Lieber zusammen als geschlossen

Bevor sich aber beide Geldinstitute zurückziehen, so Scheffer, habe man beschlossen, zusammen zu arbeiten. Die auf den ersten Blick ungewohnte Kombination von Sparkasse und Volksbank sehen beide Banker im gemeinsamen Geschäftsgebiet als innovativen Weg, aber "Pioniere sind wir nicht", erläuterte Ernst-Michael Sittig. Solche Entwicklungen gebe es seit einigen Jahren in der gesamten Republik.

Bei allem Wettbewerb habe man sich Regionalität auf die Fahnen geschrieben und wolle gemeinsam Präsenz in der Fläche zeigen. Für die Kunden der Sparkasse wird die Filiale in der Silmecke 3 noch bis Freitag, 12. November, geöffnet sein.

Ab 15. November gemeinsame Filiale

Am Montag, 15. November, wird dann in der Volksbank-Filiale, Silmecke 5, die gemeinsame Selbstbedienungsfiliale eröffnet. Für alle Kunden der Volksbank und der Sparkasse steht dort ein Geldautomat kostenlos zur Verfügung und zusätzlich ein Kontoauszugdrucker der Volksbank und ein Selbstbedienungsterminal der Sparkasse. Ernst-Michael Sittig und Reinhard Scheffer sind sich einig, dass eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden worden ist. "Letztendlich" so die Vorstände, "profitieren Kunden, Volksbank und Sparkasse von diesem Modell".

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