„Berghaus – Akademie für Kunst und Kultur Stockum“ - Fünf Künstler ziehen ein

Neue Kunst-Akademie in Stockum nimmt Formen an

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Füllen die künftige Akademie in Stockum mit künstlerischem Leben (v.r.): Johannes Dröge, Fredo Ouvrier (Maler), Beatrix Schulte (Schriftstellerin), Initiator Ferdi Tillmann, Cecilia Appelhans-Masermann (Malerin) und Elke Frommhold (Malerin) zu sehen. Es fehlt Anja Honert (Keramik).

Stockum. Noch ist dem „Alten Berghaus“ in Stockum seine neue Bestimmung nicht anzusehen. Bisher hat sich die äußere Ansicht des ehemaligen Gasthofs mitten im Dorfkern nicht verändert. Innen wurde aber viel umgebaut und renoviert und in kurzer Zeit aus Wohn- und Gästezimmern ein Refugium für Künstler geschaffen.

Ein lange gehegter Wunsch von Sunderns Künstler Johannes Dröge nach einem Raum für seine eigenen Kunstwerke, ebnete den Weg dahin. Der Bildhauer wünschte sich einen Ort an dem seine Skulpturen und Plastiken dauerhaft untergebracht sein sollten. Mit dem Erwerb des leerstehenden Gasthofs erfüllte Ferdi Tillmann seinem Freund, dem Künstler, Bildhauer und Staatspreisträger diesen Wunsch. „Berghaus – Akademie für Kunst und Kultur Stockum“ wird in Zukunft für alle sichtbar am Haus an der Stockumer Straße 7 zu lesen sein. Ganz oben auf dem Dachboden, dessen ursprünglicher Charakter beibehalten wurde, stehen die Werke von Dröge. 

Ferdi Tillmann übergibt den Schlüssel an Johannes Dröge.

Fünf Künstler haben Raum gefunden Eine Etage tiefer, in der Mitte des Hauses haben fünf Künstler in vielen verschiedenen Räumen einen Platz gefunden ihre Kunst auszuüben. Noch ist nur ein Teil des Hauses renoviert. Doch am 3. Oktober, wurde bei einer kleinen Matinee das gelungene Zwischenergebnis durch Ferdi Tillmann vorgestellt. Johannes Dröge bekam von Ferdi Tillmann Schlüssel für Haustür und Büro überreicht. Ebenso die Künstlerinnen und Künstler, die zum Schlüssel noch einen Mietvertrag bekamen. Anja Honert, Beatrix Schulte, Elke Frommhold, Cecilia Appelhans-Masermann und Fredo Ouvrier heißen die fünf Personen, die sich im Berghaus eingemietet haben. Die letzten drei sind Maler. Neben der Nutzung ihrer Räume als eigenes Atelier können sie hier auch ihre Schüler unterrichten. Elke Frommhold hat zum Beispiel das Diplom der Kreativtherapie und wird in der neuen Akademie Seminare abhalten, die mit Hilfe der Malerei die Persönlichkeitsbildung fördern. Anja Honert stellt Kunst aus Keramik her und Beatrix Schulte ist Schriftstellerin und Bloggerin. So entsteht ein bunter Mix – die Fünf freuen sich schon auf die neue Gemeinschaft, den gegenseitigen Austausch und die Möglichkeit hier eine Lobby zu haben. Gerade sind die zweite Etage des „Berghauses“ und das Dachgeschoss so gut wie fertiggestellt.

Ferdi Tillmann lobte die Arbeiten der Handwerker, besonders die Leistung der Firma Elsner und Vorhoff Montagebau wollte er erwähnt wissen. Sie hätten Außerordentliches geleistet, um passend zur Zwischeneröffnung fertig zu werden. Nun stehen die Arbeiten an der alten Kegelbahn an. Die Mittelwand werde herausgerissen und das Gebäude bekomme ein neues Schleppdach, durch das nördliches Tageslicht einfallen könne, erklärte Tillmann. So soll die Kegelbahn zum idealen Ort für Wechselausstellungen werden. 

Zu Stockums „Glanzpunkten“ am 5. und 6. November werden die bis jetzt fertiggestellten Räume der „Akademie für Kunst und Kultur“ für alle zu besichtigen sein. Die Künstlerinnen und Künstler versprachen spontan ihre Beteiligung.

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