Zurück zu den Wurzeln

Lena Willeke ist die „Neue“ im Sunderner Jugendbüro

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Lena Willeke hat Anfang Dezember ihre Stelle im Jugendbüro der Stadt Sundern angetreten.

Sundern. Sie ist die „Neue“ im Jugendbüro der Stadt Sundern: Lena Willeke ist 24 Jahre alt, hat ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Sozialer Arbeit und hat Anfang Dezember hochmotiviert ihren Arbeitsplatz bei der Stadt Sundern angetreten.

Dass sie in ihre Heimat zurück wollte, sei für sie immer klar gewesen. „Eigentlich war ich ja nie richtig weg“, erzählt Lena Willeke. Studiert hat sie in Paderborn, aber jedes Wochenende sei sie zu Hause gewesen – in „Kuhschisshagen“, wie sie selbst ihr Heimatdorf Hagen lachend betitelt. 

Familie, Freunde, die Dorfgemeinschaft – das ist ihr Ding. Es ist noch gar nicht lange her, da war sie noch Schützenkönigin. Beim jährlichen Großereignis in Hagen , dem Megasports, hat sie schon immer mit angepackt. Dort hat sie auch ihre Vorgängerin Anna Baumeister kennengelernt. Von ihr bekam sie das Angebot, doch auch mal in Sunderns Jugendcafe „Gammon“ vorbeizuschauen. So kam sie als Honorarkraft schon vor ihrer jetzigen Arbeit mit vielen jungen Menschen aus Sundern in Kontakt. 

Lena Willeke besuchte nach ihrer Grundschulzeit die Realschule in Sundern. Nach einem kurzen Abstecher auf die Fachoberschule für Gestaltung entschied sie sich dazu, das Abitur mit dem Schwerpunkt Erziehung am Berufskolleg in Arnsberg zu erlangen. Praktika, die sie absolvierte, bestärkten sie in ihrem Entschluss, Soziale Arbeit zu studieren. Mit Begeisterung erzählt sie von ihren Erfahrungen in der Erlebnispädagogik während ihrer Praktika. 

"Gammon" liegt Willeke am Herzen

Ein 80-tägiges Projekt der „Seilschaft“ am Möhnesee zählte dazu. Jugendliche mit und ohne Behinderung bauten gemeinsam Drachenboote. Das Thema ihrer Bachelorarbeit lautete „Inklusion in Erlebnispädagogik“ und bezog sich auf den rechtlichen Hintergrund des Themas. 

Dass sie nun die Arbeit von Anna Baumeister in Sunderns Jugendbüro übernehmen konnte, freut sie sichtlich. Ganz viel wolle sie gar nicht verändern. Ihre Vorgängerin, die es beruflich nach Ahlen gezogen hat, habe tolle Projekte ans Laufen gebracht. Das „Gammon“ liegt Lena Willeke am Herzen. Hier könne man eventuell noch einiges mehr auf die Beine stellen. „Längere Öffnungszeiten wären toll“, meint sie. Bisher hat das Jugendcafe immer von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Sie habe aber den Eindruck, dass die Jugendlichen sich mehr Zeit dort wünschten. Gerade ist sie dabei, Zettel im Gammon zu verteilen. Hier kann jeder eintragen, welche Öffnungszeiten er sich wünschen würde. 

Einen besonderen „Mädchentag“ könnte sich Lena Willeke auch vorstellen. Denn die seien oft nur wenig vertreten. Dann hätten sie mal leichter die Gelegenheit, den Kicker zu benutzen, verspricht sich Lena Willeke. Ansonsten möchte sie ihren Platz im Rathaus noch viel bekannter machen: „Jeder soll den Weg ins Jugendbüro kennen.“ Ob Eltern oder Kinder, Lena Willeke hofft, dass alle mit ihren Ideen, Anregungen und Wünschen zu ihr kommen.

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