Kräftig und gefühlvoll

"Lobgesang" in Sundern begeistert das Publikum

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Insgesamt waren mehr als 100 Sängerinnen und Sänger, drei Solisten sowie rund 30 Mitglieder des Sinfonieorchesters Ruhr am „Lobgesang“ in Sundern beteiligt.

Sundern. Mehr als 100 Sängerinnen und Sänger, drei Solisten und das „Sinfonieorchester Ruhr“ präsentierten unter der Leitung von Wolfgang Bitter am Samstagabend in der Sunderner St.-Johannes-Kirche Mendelsohn-Bartholdys „Lobgesang“.

Der Kirchenchor St. Johannes Evangelist Sundern hatte mit seinem Chorleiter Wolfgang Bitter dieses musikalische Ereignis ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Kirchenchor St. Petri Hüsten (unter der Leitung von Peter Vollbracht), dem Chor Mixed Voices aus Sichtigvor und dem Chor Barditus aus Sundern (ebenfalls unter der Leitung von Wolfgang Bitter) studierten sie die Sinfoniekantate ein und brachten sie zur Aufführung. 

Kraftvoll erklangen die Posaunen des Orchesters zu Beginn des Konzerts. Den ersten, etwa eine halbe Stunde dauernden instrumentalen Teil spielten die Sinfoniker gleichfalls gefühlvoll wie kräftig. „Alles was Odem hat, lobe den Herrn“ – voluminös ließen die Chöre das Eingangsmotiv beim zweiten, dem Kantatenteil des Konzerts ertönen. 

"Standing Ovations" für die Beteiligten 

Auch Bernadette Vollbracht (Sopran), Gudrun Tollwerth-Chudaska (Mezzosopran) und Thomas Iwe (Tenor) überzeugten mit ihren Stimmen. Mit Gespür für die von Mendelsohn-Bartholdy vertonten Bibelzitate trugen die Solisten ihre Parts vor. Die Chöre boten mit schönem Klang, ihrem engagierten Auftritt und der sichtlichen Freude am Singen ein stimmiges Bild. Vor allem die jungen, klaren Sopranstimmen überraschten. 

Zur 400-Jahr-Feier der Erfindung der Buchdruckerkunst von Johannes Gutenberg in Leipzig im Jahr 1839 komponierte Mendelsohn-Bartholdy seinen „Lobgesang“. „Alles was Odem hat, lobe den Herrn“ ist das Eingangsmotiv des Werks und ertönt gleichermaßen am Ende. Die Aufführung in der St.-Johannes-Kirche unter der Leitung von Wolfgang Bitter wurde von den Zuhörern in der fast vollbesetzten Kirche mit begeistertem Applaus gewürdigt. Für die Chöre, das Orchester, die Solisten und die musikalische Leitung von Wolfgang Bitter erhoben sich die Gäste am Ende des Abends von den Plätzen.

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