Loreen schaut immer gerne vorbei

Loreen besuchte mit ihren Großeltern ihre 'Patenonkel' der Sängerlust mit Chorleiterin Oxana Kilian in Sundern.

Im Anschluss an die Fahrt nach Westfalen, zur Teilnahme an einer Feier in der Verwandtschaft, kam Loreen Wohlleben aus Oschatz/Sachsen, das Patenkind des MC "Sängerlust", jetzt zusammen mit ihren Großeltern Irene und Gerhard Ludwig zu einem kurzen Besuch nach Sundern.

Äußerst herzlich war die Begrüßung durch die Vorstandsmitglieder Bernhard Lübke und Siegfried Scheffer sowie durch die Chordirektorin Oxana Kilian. Bei Kaffee und Kuchen wurde dann von "alten Zeiten" geschwärmt.

Im Jahr 1993 sang der MC "Sängerlust" in der Kloster-Kirche in Oschatz. In diesem Gottesdienst wurde das Kind Loreen getauft. Der Chor hatte sich spontan entschlossen, die Patenschaft für Loreen zu übernehmen. Die "Sängerlüster" haben all die Jahre treu zu ihrem Patenkind gestanden und bei allen Ereignissen eine Abordnung nach Sachsen geschickt.

Der Chor kann sehr stolz auf sein Patenkind sein. Loreen hat einen Beruf im sozialen Bereich gewählt. Seit einem Jahr geht sie in die berufsbildende Schule als Vorstufe zur Erzieherin. Nach einem weiteren Jahr möchte sie die Prüfung zur Sozialassistentin absolvieren. Dann kann sie nach drei Jahren Berufsausbildung die Qualifikation zur Erzieherin erlangen und sich um eine Anstellung bewerben als Erzieherin zum Beispiel im Kindergarten oder Kinderheim.

Aus dem lieben kleinen Mädchen ist eine hübsche junge Dame geworden, selbstbewusst und aufgeschlossen, die zielsicher ihren Weg geht. Doch wie rührend sie zum Abschied Chor-Vorstand Bernhard Lübke in den Arm nahm, wussten alle Chormitglieder: "Loreen liebt die "Sängerlust" und der Chor liebt "seine Loreen".

Diese einmalige "Patengeschichte" im Chorwesen geht immer weiter und dient beispielgebend für die Verständigung zwischen Ost und West. Sie währt schon über 18 Jahre.

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