Verspätete Wette eingelöst

Lukas Jost setzt sich als König in Röhrenspring durch

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Lukas Jost und Elke Kathol haben drei Anläufe lang auf die Königswürde gewartet.

Röhrenspring – Lukas Jost ist der neue Schützenkönig in Röhrenspring. Beim dritten Anlauf sicherte sich der Ostentroper die Königswürde der St.-Antoniusschützenbruderschaft von Kloster Brunnen. Drei ernsthafte Anwärter boten dem Schützenvolk ein spannendes Vogelschießen auf dem Baukloh, bei dem sich Lukas Jost mit dem 93. Schuss durchsetzte.

Mit dem finalen Treffer sicherte er sich gleichzeitig Apfel und Zepter. Die Krone holte Josef Henkel. Mit dem Erlegen des Schützenvogels löste der neue König eine verspätete Wette ein. „Holt mir eine Königin und ich schieße“, hatte dieser vor zwei Jahren zu seinen Freunden gesagt. Die Königin war in Elke Kathol damals noch in der Nacht vor dem Schießen gefunden worden. Bis zum finalen Treffer dauerte es allerdings zwei weitere Anläufe. In der Zwischenzeit wurde aus dem Königspaar in spe erst mal ein richtiges Paar und als Freund und Freundin dürfen sie nun ein Jahr die Schützenbruderschaft von St. Antonius Klosterbrunnen regieren. Damit folgte der Ostentroper dem Beispiel seines Opas Manfred Rohrmann, der in den Jahren 1961/1962 Schützenkönig in Röhrenspring war. Zudem sind seine Eltern Jürgen und Sabine gerade das amtierende Königspaar in Ostentrop-Schönholthausen.

Der 25-jährige König Lukas ist Bautechniker, seine 26-jährige Königin Elke kommt aus Serkenrode und ist Maler- und Lackiererin. In ihrer Freizeit sind beide gleich in mehreren Bereichen aktiv. König Lukas betreut die Jugendfeuerwehr und ist Hauptmann der Jungschützen in seinem Heimatort. Außerdem spielt er beim Ostentroper Theaterverein mit. Königin Elke spielt Theater bei der Laienspielschar in Serkenrode. Dort ist sie auch im Tambourcorps aktiv und ist zudem Jugendvorsitzende beim SV Serkenrode.

Nach dem Festumzug am Nachmittag, bei dem sie sich gemeinsam mit dem Hofstaat dem Schützenvolk zeigten, ließ es das junge Königspaar zusammen mit vielen Schützenfestbesuchern noch lange im Festzelt krachen.

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