„Tag der Dörfer“ in Hagen

Lust auf Zukunft und Austausch beim Barcamp gefragt

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Hagen hat sich als aktives und zukunftsorientiertes Dorf einen Namen gemacht. Die Südwestfalen Agentur lädt daher dort zum nächsten „Tag der Dörfer“ ein.

Hagen – Der „Tag der Dörfer“ ist seit Jahren ein kreativer Treffpunkt für Dorfaktive. Er richtet sich an alle Menschen in Südwestfalen, denen die Zukunft der Dörfer am Herzen liegt. Für Sonntag, 29. März, lädt die Südwestfalen Agentur mit den fünf südwestfälischen Kreisen alle Interessierten ins aktive und zukunftsorientierte Dorf Hagen ein. Geplant ist dann ein Barcamp zu den Themen Kultur, Ehrenamt und regionale Wertschätze.

Die Teilnehmer sind eingeladen, Ideen und drängende Fragen zum „Tag der Dörfer“ mitzubringen. Das Barcamp in der Schützenhalle in Hagen lebt schließlich von der Lust am Austausch und dem Anpacken von Herausforderungen der Dorfaktiven.

„Überlegen Sie schon vorher an ganz praktischen Fragen, die ihre Dorfgemeinschaft umtreiben und nehmen diese mit. Beispielsweise zu Ehrenamtsstrukturen, digitalen Kulturangeboten oder dem eigenen Dorfladen“, erläutert Cynthia Krell, Projektmanagerin der Regionale 2025 bei der Südwestfalen Agentur, zuständig für die Bereiche Kultur, regionale Wertschätze und den „Tag der Dörfer“. Man kann auch Ideen für Projekte einbringen, die man gerne umsetzen, weiterspinnen oder für die man Mitstreiter gewinnen möchte.

Inspirationen beim Dorfrundgang durch Hagen 

Wer noch Inspiration benötigt und gute Beispiele in der Region sucht, wird sie möglicherweise beim Dorfrundgang in Hagen finden. Ein solcher Rundgang ist fester Bestandteil bei jedem „Tag der Dörfer“. So lernen die Teilnehmer in diesem Jahr eine 800 Einwohner starke Gemeinschaft kennen, die einen eigenen Dorfentwicklungsplan entwickelt hat. „Die Hagener kümmern sich systematisch um Themen, die viele Dörfer vom Siegerland bis zur Soester Börde umtreiben“, erklärt Dr. Stephanie Arens, Leiterin der Regionale 2025 bei der Südwestfalen Agentur. „Das reicht von Einkaufsmöglichkeiten in Dorfläden, der Sicherung von Kindergärten und medizinischer Versorgung vor Ort über Fragen der Mobilität und Chancen der Digitalisierung. Das zeigt nicht nur den Willen, sein Dorf weiter lebenswert zu halten – sondern auch, dass es möglich ist“, führt Arens aus. „Und das ist auch immer ein wichtiger Teil beim ‘Tag der Dörfer’: dass man von guten Beispielen vor Ort lernen kann.“

Beim Austausch muss es nicht bleiben. Denn die Dorfaktiven können von der Regionale 2025 profitieren. Sie biete die Möglichkeit, mit Fördermitteln Modellprojekte für die Zukunft der Dörfer umzusetzen. „Der Austausch ist eine gute Gelegenheit, um Gleichgesinnte zusammenzubringen und Projektideen abzuleiten. Unser aller Ziel ist es, die Dörfer in Südwestfalen zukunftsfähig aufzustellen und den Dorfgemeinschaften neue Perspektiven aufzuzeigen“, sagt Arens.

Informationen zur Anmeldung bis zum 20. März, zum Programm und Tagesablauf für den „Tag der Dörfer“ am 29. März in der Schützenhalle in Sundern-Hagen finden Interessierte hier. 

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