Karneval in Stockum liefert drei Stunden Top-Programm

Die Manege der Stockumer Lachperlen bebte

Julia Bergmann, Anna-Lena Pieper und Melissa Glingener beim Sketch „Haarscharf Vorbei“. Foto: Ute Bosen

Die „Lachperlen“ in Stockum hatten es drauf. In der Manege der Stockumer Schützenhalle wussten die jungen Frauen und Mädchen der Karnevalstruppe, wie man das Publikum zum Lachen bringt. Gekonnt hatten sie unter der Leitung ihres kreativen Kopfes Kathi Rüßmann die Halle zum Zirkuszelt umgestaltet. Die insgesamt 19 Lachperlen ließen einen Sketch auf den nächsten folgen.

Stockum.

Ob im Lokal, in dem der Gast alles andere als fürstliche Bedienung vorfand, ob bei der schwangeren Frau, die von den allzu vertraulichen Gesten der Mitmenschen schwer genervt wurde, oder bei der Mutter, die beim Aufklärungsgespräch die Tochter aller schönen Illusionen beraubte – querbeet durch alltägliche und nicht ganz so alltägliche Situationen führte das Programm.

Beim Sketch „Wröhliche Feihnachten“ mussten die Gäste ganz schön die Ohren spitzen, um zu verstehen was der Buchstaben verwechselnde Verkäufer da eigentlich anpries und im Krankenhaus forderte der despotische Ehemann der Krankenschwester einen extra guten Service ein. Neben vielen Sketchen gab es natürlich auch musikalische Einlagen.

Wie immer durfte beim Stockumer Karneval ein Tanz der Grundschulkinder nicht fehlen. Viel Beifall und der Wunsch nach einer Zugabe war der Lohn für die Stockumer „Tanzperlen“ aus dem dritten Schuljahr mit denen Julia Berghoff und Linda Nagel einen peppigen Tanz einstudiert hatten. Doch nicht nur aus den dörflichen Reihen kamen die Tanzgruppen. Bödefelder Mädchen waren mit einem selbstgeschriebenen Stück zu Gast und auch die DRK-Tanzgruppe aus Sundern begeisterte mit coolen Rythmen. Beim Tütentanz machten vier Lachperlen eine gute, wenn auch etwas unbekannte Figur. Für die singenden Frösche bedurfte es Hilfe aus dem Publikum. Damit der Text in die richtige Reihenfolge gebracht werden konnte, hieß es für drei Gäste auf der Bühne volle Konzentration zu bewahren.

Kurz vor 22 Uhr fand ein dreistündiges vergnügliches Programm sein Ende. Eine feierfreudige Karnevalsgemeinde blieb aber noch bis lang in die Nacht in der gut besuchten Manege der Lachperlen.

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