Markt der Künste

Kunstvolle Skulpturen stehen am Wegesrand.

Stockum veranstaltet in diesem Jahr wieder einen Johannismarkt gekoppelt mit dem Kunstsommer. Vom 18. bis 27. Juni soll dem Besucher ein interessantes Angebot aus Stockums Geschäftswelt und allerhand Künstlerisches geboten werden.

Gemeinsam mit Ortsvorsteher und -heimatpfleger sammelten die Stockumer Ideen. Ein Themenschwerpunkt wird auf jeden Fall auf der Plansprache Esperanto liegen. Neben Schnupperkursen zum Erlernen der Sprache sind auch Darbietungen vom heimischen Chor "Con Voice" in Esperanto angedacht. Der ehemalige Lehrer Johannes König aus Stockum war ein großer Anhänger dieser Plansprache. Daher beherbergt Stockums Kirche eine von ihm gestiftete Esperantoglocke, hat eine Esperantostraße und das Pfarrarchiv beherbergt viele alte Briefe, die in Esperanto verfasst sind. Eröffnet wird der Kunstsommer mit dem Fassanstich am 20. Juni auf dem Dorfplatz. Eine große Kunstausstellung heimischer Künstler wird neben diversen anderen Örtlichkeiten auch in der Schützenhalle zu finden sein, und wer sein Talent testen möchte, für den sollen verschiedene Workshops von Malerei bis Schmuckdesign angeboten werden.

Und auch die Musik kommt nicht zu kurz: Natürlich sind Musikverein, Jugendorchester und heimische Chöre beteiligt.

Außerdem wird das Mandolinen- und Gitarrenorchester am Mittwoch, 23. Juni, im Gasthof Kleinert aufspielen. Nach dem Hochamt am Sonntag wird dann in der St. Pankratiuskirche ein Orgelkonzert mit Querflöte und Sopran stattfinden.

Die Stockumer Geschäfte bieten ihre Waren zentral auf dem Dorfplatz an, denn, "Kunst und Geschäft vertragen sich gut miteinander". Da der Kunstsommer in die Zeit der Fußballweltmeisterschaft fällt, ist angedacht, beim Spiel von Deutschland ein Public Viewing zu veranstalten.

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