Ausbreitung auf das Gebäude verhindert

Mehr als 100 Feuerwehrleute bei Brand in Estinghausen im Einsatz

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Mit 100 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen schaffte es die Feuerwehr, den Brand in Estinghausen unter Kontrolle zu bringen.

Estinghausen. Der Kreisleitstelle des HSK wurde in der Nacht zum Sonntag gegen 2.50 Uhr ein Kaminbrand im Ortsteil Estinghausen gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden die Löschgruppen aus Hachen und Stemel sowie die Drehleiter und der Einsatzleitwagen aus Sundern alarmiert. Bereits acht Minuten nach der Alarmierung war die Löschgruppe Hachen mit dem ersten Löschfahrzeug an der Einsatzstelle. Bei der unmittelbaren Begehung des Gebäudes durch Einsatzkräfte der Feuerwehr stellte sich jedoch heraus, dass sich in der Decke zwischen dem ersten Obergeschoss und dem Dachboden bereits ein fortgeschrittener Brand entwickelt hatte. Alle Bewohner hatte zu diesem Zeitpunkt das Gebäude bereits unverletzt verlassen.

Wie die Feuerwehr brichtet, wurde in der Wohnung im ersten Obergeschoss umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet. Weiterhin wurden die Löschgruppe Langscheid und der komplette Löschzug Sundern über Sirenen nachalarmiert. Um ein adäquate Löschwasserversorgung zu gewährleisten, wurden zusätzlich die Tanklöschfahrzeuge aus Endorf und Hagen angefordert.

Über den Dachboden wurde nach Eintreffen der nachgeforderten Einheiten ebenfalls ein konzentrierter Löschangriff vorgenommen. Hierzu war es erforderlich, dass Teile der Deckenverkleidung aufgeschnitten werden mussten, um sämtliche Brand- und Glutnester abzulöschen. Eine Brandausbreitung auf das gesamte Gebäude konnte so erfolgreich verhindert werden. Da die Brandbekämpfung nur unter Atemschutz erfolgen konnte, entschloss sich die Einsatzleitung, weitere überörtliche Kräfte aus Balve-Beckum und Volkeringhausen anzufordern. Gegen 6.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten noch bis etwa 12 Uhr.

Die Feuerwehr der Stadt Sundern war mit 17 Fahrzeugen und 100 Einsatzkräften vor Ort. Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Das Gebäude ist vorerst nicht bewohnbar.

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