Karl Ulrich ist neuer Vorsitzender des Bürgerstiftungsrates

„Mehr als hervorragend“

Staffelstab übergeben: Karl Ulrich (l.) und sein Vorgänger Rudolf Schulte.

Seit der Gründung im Jahr 2005 hat die Bürgerstiftung Sundern viel bewegt und zahlreiche Projekte unterstützt. Maßgeblichen Anteil daran hatte von Beginn an immer auch der Vorsitzende des Stiftungsrates, Rudolf Schulte. Nach zwei Wahlperioden gibt er sein Amt nun in die Hände von Karl Ulrich.

Mit dem neuen an der Spitze soll ein Stück weit „frischer Wind“ in die Arbeit gebracht werden; neue Ideen sollen entwickelt und Bewährtes beibehalten werden. Außerdem ist es Ziel, der Arbeit der Stiftung noch mehr Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit zu geben. Es sollen noch viele weitere von der Idee der Bürgerstiftung begeistert werden und inizioert werden, selbst gestalten zu können. Dabei legt Karl Ulrich viel Wert darauf, dass dieser kleine Neustart nicht falsch verstanden wird: „Die Arbeit von Rudolf Schulte war mehr als hervorragend.“ Er wird den Weg des Stiftungsrates daher wie bislang weiterführen, aber hier und da auch Dinge hinterfragen und falls nötig optimieren.

Rudolf Schulte erinnert sich an die Anfänge 2005: „Es war für viele anfangs nicht sofort erlebbar, was Bürgerstiftung eigentlich macht. Doch im Laufe der Jahre hat das Gesicht der Stiftung durch viele gute Aktionen immer mehr Kontur bekommen.“ Die Stiftung bewirkt heute viel Gutes in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen wie Schule, Musik oder Kunst. Davon profitiert nicht nur die Kernstadt: Der Defibrillator für die Ersthelfer in Meinkenbracht ist bestes Beispiel dafür. Seinem Nachfolger wünscht Schulte viele neue Ideen, damit man weiterhin sagen kann: „Wir sind stolz auf unsere Bürgerstiftung.“

Die Bürgerstiftung sehe sich auch als Initiator für Projekte, die später mit viel Engagement selbstständig fortgeführt werden können. „Wir haben vor Ort die Möglichkeit auf kurzen Wegen schnell etwas durchzuziehen, beschreibt Schulte einen großen Vorteil der Stiftung. Dafür bitten der alte und der neue Vorsitzende auch um die Hilfe der Bürger. „Unsere Bürgerstiftung lebt vom Engagement vieler. Sie ist eine Einrichtung von Bürgern für Bürger“, macht Norbert Runde aus dem Stiftungsvorstand deutlich. 75 Sunderner Privatpersonen und Firmen sind bereits Stifter. Alter und neuer Vorsitzender des Rates sind die besten Beispiele für eine ganze Reihe Engagierter aus den Reihen der mittelständisch geführten Sunderner Unternehmen, die sich für ihre Heimatstadt stark machen. Die Bürgerstiftung Sundern hat aktuell fast eine Millionen Euro Kapital.

Um das große Netzwerk an Kontakten auf eine noch breitere Basis zu stellen, wurde auch der Stifterrat vergrößert. Neu in der Stiftungsrat wurden gewählt: Dominik Vielhaber, Wilhelm Lange und Joachim Klauke. Unverändert dabei sind: Kornelia Friebe, Dr. Frank Flügge, Erwin Hengesbach, Detlef Lins, Matthias Müller, Dr. Christoph Rother, Sibylle Rohe-Tekat, Bernt Tolle und Stefan Voß. Die Mitglieder des Stiftungsvorstands sind Norbert Runde, Elisabeth Appelhans, Matthias Ostrop, Burkhard Müller und Friedhelm Wolf.

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