Milliarden Liter jährlich

In der Eifel besuchten die Reise-Teilnehmer die Milch-Union-Hocheifel und die Burg Vogelsang.

Zur diesjährigen Verbandsfahrt der Sauerländer Kameradschaftsvereine hatten die Organisatoren Werner Heinemann aus Sundern und Franz Tebbe aus Grevenstein sich erneut die Eifel zum Ziel gesetzt.

Nachdem vor zwei Jahren die Verbandsfahrt nach Hürtgenwald und Aachen sehr gut angenommen worden war, suchten sie sich in diesem Jahr Ziele, die etwas tiefer in der Eifel lagen. Zuerst wurde die Milch-Union-Hocheifel (MUH) in Pronsfeld bei Prüm besucht. In einer zweistündigen Führung präsentierte man den 25 Teilnehmern der Reise hervorragend Geschichte und Produktion einer der modernsten und größten milchverarbeitenden Betriebe Europas. Von 775 Mitarbeitern werden jährlich mehr als eine Milliarde Kilogramm Rohmilch verarbeitet. Im Bereich der H-Milch-Produktion ist die MUH der größte H-Milch-Produzent in Europa.

Als weiteres Ziel wurde die ehemalige Ordensburg Vogelsang im Naturpark Eifel angefahren. Die Burg Vogelsang war im Nationalsozialistischen Reich als Eliteschule für die SS und das Dritte Reich geplant. Unter sehr hohem Aufwand an Zeit, Geld und Material wurde hier in kurzer Zeit eine Anlage gebaut, die allerdings nie fertig wurde, auch konnten die Junker noch nicht richtig ausgebildet werden.

Nachdem 2. Weltkrieg benutzten zunächst die Briten die Burg und das umliegende Gelände als Kaserne und Truppenübungsplatz, ab 1950 hatten die belgischen Streitkräfte das Hausrecht bis zum Jahre 2005. In einer 90-minütigen Führung ließen sich die Sauerländer die Geschichte der Burg Vogelsang seit ihrem Erbauen 1933 erklären,

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