"Mit Geld nicht aufzuwiegen"

Nach der Segnung des Radwegs durch Pastor Thelen wurde das rote Band gemeinsam von Ludwig Schulte, Friedhelm Kampmann, Detlef Lins, Volker Wargin, Pastor Thelen und Meinolf Kühn durchschnitten. Foto: Ute Bosen

Eine schönere Würdigung ihrer Arbeit hätten sich die vielen ehrenamtlichen Helfer aus dem Heimatverein Endorf nicht wünschen können. Viele Menschen waren gekommen um bei der feierlichen Einweihung des von ihnen in Eigenleistung erbauten Radweges dabei zu sein.

Sogar das Wetter spielte, entgegen den gemeldeten Vorhersagen, mit. Um 16.30 ging es los, 90 Radfahrer starteten von der St. Sebastiankirche in Endorf zu der ersten offiziellen Radtour auf dem neuen Weg zwischen Endorf und Recklinghausen. Mit dabei waren Bürgermeister Detlef Lins, der zuständige Dezernent Meinolf Kühn, Ortsvorsteher Volker Wargin und ganz vorne weg, Pastor Ralf Thelen. Der zelebrierte dann auch am Ende des Weges auf dem bestens hergerichteten Festplazt in Recklinghausen einen würdigen Gottesdienst, zu dem noch eine ganze Reihe Besucher, auch ohne Rad, erschienen waren.

Nach dem Gottesdienst würdigte Bürgermeister Lins den ehrenamtlichen Einsatz der vielen Helfer, die mit über 1000 Stunde, teilweise mit 28 Personen gleichzeitig an dem neuen Radweg gearbeitet haben. Auch wenn jedem einzelnen der Dank galt, hob Lins doch einige besonders hervor. Friedhelm Kampmann, der sein Fachwissen einfließen ließ und sich mit der Aufgabe identifiziert habe, der Firma Hilgenroth, welche die nötigen Greräte zur Verfügung gestellt hat, Volker Wargin, der mit seinem Einsatz im Vorfeld das ganze Projekt erst möglich gemacht hatte und die Grundstückseigentümer Gerhard Specht und Ferdinand Selter jun., die die nötigen Flächen zur Verfügung gestellt haben. Auch Holger Beckmann, Eigentümer der Firma BFD hat ein Teil des Firmengeländes zur Verfügung gestellt.

Ludwig Schulte, Vertreter von Straßen.NRW hob in seinem Grußwort hervor: Die Summe, die Straßen.NRW zur Verfügung gestellt habe, sei nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Kosten gewesen, das Engagement der Ehrenamtlichen sei mit Geld nicht aufzuwiegen.

Der Erlös aus dem sich anschließenden kleinen Dorffest ging an den Heimatverein Endorf.

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