„Mofärheads“ auf dem Podest

Lokalmatadoren drehen 225 Runden beim Mofarennen 

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Nach Sekt- und Bierdusche die strahlenden Gewinner des achten Mofarennens in Enkhausen: „Mofärheads“ hielten 225 Runden durch.

Enkhausen. Einmal im Jahr wird es in Enkhausen laut – sehr laut: So auch am vergangenen Samstag bei der achten Auflage des zum Kultstatus avancierten Mofarennens. Dies lockte nicht nur wieder hunderte von Zuschauer und Feierlustigen zum „Motodrom“ nur unweit der St.-Laurentius-Kirche, sondern stellte zudem mit einer Rekordzahl an Teams knatternd und röhrend die große Popularität unter Beweis.

Fliegende Grasfetzen, reichlich Benzingeruch in der Luft, ohrenbetäubender Lärm aus 70-Kubikzentimeter-Zweitakter-Motoren, ausgelassene Stimmung auf den Rängen und 19 Teams mit 130 Fahrern, die sich den Strapazen des vier Stunden langen Rennens über die Buckelwiese stellten. Am Ende mit einem erschöpften, aber überaus glücklichen Gewinnerteam: Die Lokalmatatoren der „Mofärheads“ schafften bei traumhaftem Spätsommerwetter und vergleichsweise einfacher, weil relativ trockener Strecke, 225 Runden und hatten somit mit der „Black Puschel Killer“ nicht nur die leistungsstärkste Maschine „erschaffen“, sondern auch das Gefährt mit dem besten Durchhaltevermögen.

Denn auch in der Boxengasse ging es stets heiß her. Hier mussten die Teams immer wieder schrauben, tüfteln, austauschen, flicken und auch schon mal ihr Verständnis für Improvisation unter Beweis stellen. Mit knappem Vorsprung vor dem Team „Krupiko“ (223 Runden) und „Team Opa“ (213 Runden) ließen sich die neuen Mofarocker-Champions vom Publikum kräftig feiern und von ihren Fans und Teamgefährten hochleben –inklusive kräftiger Sekt- und Bierdusche.

Hüpfburg, Spanferkel, Bölkstoff, Musik, DJ, Cafeteria, Lagerfeuer und, und, und: So abwechslungsreich sich die Namen und Marken der Rennboliden präsentierten, zeigte sich auch das „Drumherum“ am Rande der Piste. Mit einer gelungenen Mischung aus Fanspektakel, Fest für die ganze Familie und langer Partysause inklusive optischem Highlights aus Heißballon-Night-Glow-Show und großem Feuerwerk-Finale hatten die Mofafreunde Enkhausen aus den Reihen der Schützenbruderschaft St. Laurentius – rund um Björn Allefeld und Thomas Otto – als Veranstalter, ein Rundum-Paket geschnürt, das für ein geselliges Miteinander und eine ausgelassene Stimmung bis in die späte Nacht sorgte.

Mofarennen in Enkhausen

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