„Bürger Liste Sundern“ will sich gründen

Neue Partei in Planung

„Es reicht. Die Zeit ist gekommen, um in unserer Stadt eine Veränderung in die Wege zu leiten “, findet Michael Ullrich (49). Er will eine neue Partei „Bürger Liste Sundern“ etablieren.

Sundern.

Die Bürger dieser Stadt würden verschaukelt, es gebe immer neue Versprechungen und immer wieder ein Hinhalten. „Und das Schlimme ist, dass keiner eine Verantwortung übernehmen möchte und die Schuld immer an einen anderen weiter geschoben wird“, so Ullrich. Er fragt sich: „Glauben die Personen vom Rat oder vielleicht sogar der Bürgermeister, dass die mündigen Bürger und Wahlberechtigten sich länger hinhalten lassen?“

Er findet „Nein“, die Zeit sei gekommen, dass in Sundern eine Freie Bürgerliste gegründet wird. Das bedeute eine neue Partei, die aus Sundernern gebildet wird, die auch die Belange der Bürger vertreten und auch mal „Nein“ sagen, wenn es sich nicht lohnt, ein Projekt zu Starten – wenn nicht das Geld von Anfang an auf einem Konto ist.

„Im Mai 2014 sind Kommunalwahlen und da können alle, die nicht mehr zur Wahl gehen wollten oder so genannte Protest-Wähler ihre Stimme gerne bei der Bürgerliste abgeben. Denn nur durch ihre Stimmen können gerechte Verhältnisse geschaffen werden, um den vorhandenen Parteien mal zu zeigen, was der Bürger wirklich möchte“, so Ullrich.

Hinter Ullrich stehen nach eigenen Aussagen bereits 30 weitere Bürger, die ihn unterstützen. Sie wollen sich im Januar zu einer Gründungsversammlung treffen. „Hier sind alle willkommen, die auch etwas verändern möchten.“ Nach der Versammlung will die neue Partei (BLS) auf Stimmenfang gehen. Es sind nach Vorgabe laut Ullrich 197 Stimmen notwendig, damit die Partei anerkannt wird. 48 Tage vor der Kommunalwahl müsse sie anerkannt sein, um Antreten zu dürfen. Das sei das erklärte Ziel. „Auch für die Bürgermeisterwahlen wollen wir einen Kandidaten bennenen, sofern Detlef Lins wieder Antritt“, sagt der aus Linnepe stammende Ullrich.

Ullrich ist Gründungsmitglied der CDU Linnepe, langjähriges Mitglied in der Fraktion Sundern und Ausschussmitglied der CDU – und jetzt kein Mitglied mehr.

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