Neues Projekt auf PIB

Meinung der Sunderner zur Bestattungskultur gefragt

Auf der Beteiligungsplattform PIB ist die Bürgermeinung zu Grabarten, Bestattungsformen und Friedhofspflege gefragt. Foto: Fotolia/Zauberkugel Studio

Sundern. Mit dem sechsten Projekt auf der interaktiven Beteiligungsplattform PIB möchte die Stadtverwaltung Sundern ein breites Meinungsbild über die Wünsche und Anforderungen der Bevölkerung zu Fragen der Bestattungskultur erhalten.

Obwohl es sich dabei um ein äußerst sensibles Thema handele, sei es für die zukünftige Arbeit der städtischen Friedhofsverwaltung wichtig, entsprechende Informationen der Bürger zu erhalten, heißt es in der Pressemitteilung. Denn bei der Friedhofspflege ist es unter anderem die Aufgabe der zuständigen Verwaltungsmitarbeiter, fachliche Vorgaben sowie die durch die Bevölkerung und Kommunalpolitiker an sie herangetragenen Wünsche, Anregungen und Beschwerden in ein angemessenes Verhältnis zu den dadurch entstehenden Kosten zu bringen und nach entsprechender Prüfung umzusetzen oder begründet abzulehnen. In der Vergangenheit sei dabei öfter zu beobachten gewesen, dass einerseits die Wünsche nach immer besserer Ausstattung und Gestaltung der Friedhöfe (wie zum Beispiel dem häufigeren Entfernen von Unkraut oder Rasenmähen) und andererseits die Kritiken an den hohen Kosten und daraus resultierenden Gebühren zunehmen.

„Um die Bedürfnisse der Bevölkerung in die zukünftigen Überlegungen und Planungen aufnehmen zu können, würden wir uns freuen, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an dem Projekt beteiligen und über unsere sechs Fragen abstimmen würden“, so Stefan Laufmöller, Abteilungsleiter der Abteilung Bürgerservice (unter anderem Friedhofsverwaltung) und Projektverantwortlicher. Als Hintergrundinformation steht den Teilnehmern der Plattform das neue Friedhofskonzept als PDF-Datei (7 MB) zum Download zur Verfügung. Darin werden die Friedhöfe mit einer genauen Beschreibung und Darstellung der bisher genutzten Flächen, die zurzeit in Sundern angebotenen Grabarten sowie die derzeit geltenden Gebühren dargestellt. Des Weiteren werden mögliche zusätzliche Grabarten erläutert und Aussagen zum künftigen Flächenbedarf sowie zu vorhandenen Reserveflächen getroffen.

Die Befragung ist ab sofort öffentlich einsehbar und ist bis zum 31. Mai zur Abstimmung geöffnet. Die Beantwortung und Auswertung der Fragen erfolgt anonym. Auch über öffentlich einsehbare Kommentare zum Thema Bestattungskultur würde sich die Stadtverwaltung freuen.

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